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Fragen zu Höhe und Dauer des Unterhaltsanspruches

22.04.2010 16:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


1. Ich bin zu 12,5% Eigentümer (Erbengemeinschaft) eines Hauses im dem die Familie bisher lebte. Muss ich mir den Wohnwert anrechnen lassen? Kann ich dem durch Auszug entgehen?

2. Reduziert sich der Ehegattenunterhalt wenn der Kindesunterhalt durch die Düsseldorfer Tabelle steigt? Erfolgt eine Neuberechnung?

3. Ich habe für das unter 1. genannte Haus ein Darlehen aufgenommen, dass mich monatlich hoch belastet. Von diesem Darlehen werden nach der Scheidung wohl lediglich die Zinsen einkommensmindernd abgezogen. Gilt dies auch für die Berechnung des Selbstbehaltes von 1.000 € gegenüber meiner Frau

4. Wir haben zwei Kinder 10 und 6 Jahre alt. Wie lange könnte meine Frau aufgrund der beiden Kinder und der neuen Rechtsprechung Anspruch auf Unterhalt haben?


Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Frage ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Frage 1:
Den Wohnwert müssen Sie sich soweit anrechnen lassen, als Sie mietfrei bzw. mietreduziert wohnen.


Frage 2:
Da Ihr Einkommen ja gleich bleibt, muss sich der Ehegattenunterhalt reduzieren.

Frage 3:
Ja, denn der Tilgungsanteil des Darlehens ist Vermögensbildung und diese wird nicht als einkommensmindernd anerkannt.


Frage 4:
Nach der Reform kommt es auf den Einzelfall an, es wird nicht mehr schematisiert, wie vorher. Insbesondere kommt es jetzt darauf an, welche konkreten Betreuungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Ab einem Alter von 4 Jahren erfolgt eine Einzelfallprüfung, ob und und ggf. in welchem Umfang vom geschiedenen Ehegatten neben der Kinderbetreuung eine Erwerbstätigkeit erwartet werden kann.

Ab einem Alter des Kindes zwischen 13-15 Jahren ist spätestens eine Ganztagestätigkeit erforderlich. Bei mehreren Kindern kommt es dabei auf das Alter des jüngsten Kindes an.

Allerdings ist auch zu berücksichtigen, ob die Mutter in der Ehe bereits gearbeitet hatte.



Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihnen damit weiterhelfen.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 22.04.2010 | 17:46

Kann ich der Berechnung des Wohnwertes entgehen, wenn ich zu meiner Lebensgefährtin ziehe?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.04.2010 | 17:53

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in):

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Wenn Sie die Wohnung verlassen, haben Sie wieder Mieteinnahmen, die einkommenserhöhend wirken würden. Ausserdem müssten Sie selbst Miete bezahlen, was bei der bestehenden Wohnung bei der Lebensgefährtin nicht der Fall sein dürfte.

Sie sollten daher den gesamten Vertrag ganz konkret durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen lassen.
Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben. Für etwaige Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Abschließend hoffe ich, Ihnen mit dieser Auskunft weitergeholfen zu haben und würde mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 22.04.2010 | 18:50

Sehr geehrter Fragesteller,

ein kleiner Schreibfehler hat sich eingeschlichen: Sie sollten den gesamten "Vorgang" (nicht Vertrag) ..... überprüfen lassen.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zuern
Rechtsanwalt

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