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Fragen zu AFA und Immobilienverwaltungskosten

13.07.2009 09:46 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Sehr geehrte/r Anwalt/in,

wir haben vor Jahren die Erbengemeinschaft ( 2-Familienwohnhaus) aufgelöst und die eine Hälfte des Hauses gekauft, so dass wir jetzt Gesamteigentümer sind. Als Afa hatte die Erbengemeinschaft (EG) immer 103,00 Euro AfA ( Abschreibung) für das gesamte Haus angegeben.
Für die uns jetzt neu gehörende Hälfte wurden 105.000.00 Euro AfA vom Finanzamt anerkannt. Das entspricht dem Hauswert ohne Grundstück lt. Schätzgutachten.
Wir meinen, dass der alte AfA-Betrag von 103.00 Euro / Jahr zu wenig ist. Der Einheitswert des Hauses lag zum Zeitpunkt der Übernahme ( und auch jetzt noch) bei 12 322.00 Euro.
Kann ich nach geltendem Steuerrecht (nennen wir es mal Afa-Recht ) einen höheren Afa-Betrag als 103,00 Euro/ Jahr ansetzen? Ist das auch rückwirkend möglich?
und
Bislang hat das Finanzamt über viele Jahre unsere Verwaltungskosten für das Miethaus mit einem Pauschbetrag anerkannt ( ca. 5% der Kaltmiete) . Jetzt will der (vermutlich) neue Sachbearbeiter die Verwaltungskosten belegt haben. Einen Pauschalbetrag, z.B. 5 % der Kaltmiete, finde ich nirgends genannt. Gibt es Fundstellen oder gar Gerichtsurteile?

Mit freundlichem Gruß
Der Absender



-- Einsatz geändert am 13.07.2009 18:47:58

Eingrenzung vom Fragesteller
13.07.2009 | 18:46
Eingrenzung vom Fragesteller
13.07.2009 | 18:49

Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte Ihre Fragen anhand des dargestellten Sachverhaltes und des ausgelobten Einsatzes wie folgt beantworten:

1. Bei der pauschalen Anerkennung von Verwaltungskosten kann es sich nur um eine finanzamtsinterne Nichtbeanstandung handeln. Zumindest seit dem Jahr 2000 sind pauschale Werbungskosten im Zusammenhang mit Vermietung und Verpachtung nicht mehr zulässig, sondern müssen einzeln belegt werden.

2. Hinsichtlich der Gebäude-Afa ist zu beachten, dass in den meisten Fällen 2% der Anschaffungskosten des Gebäudes jährlich abgesetzt werden können. Je nach Anschaffungs- oder Herstellungsdatum sind aber auch andere Absetzungssätze möglich, bei keinem komme ich auf die von Ihnen genannten 103,00 €. Zum einen ist mir nicht ganz klar, ob Sie das Gebäude nun für den Preis von 105.000 € gekauft haben, oder ob es durch Erbauseinandersetzung auf Sie übergegangen ist. Ich möchte Sie bitten diesbezüglich mich direkt per E-Mail zu kontaktieren.


Gleichfalls bitte ich um Übersendung des Steuerbescheides ebenfalls per E-Mail oder per Fax, da ich nur so den Betrag i.H.v. 103,00 € nachvollziehen kann. Natürlich entstehen Ihnen hierdurch keine Mehrkosten.

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