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Fragen, wer zum Pflichtteil erbberechtigt ist?


| 10.06.2018 17:24 |
Preis: 70,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag, ich, männlich, bin in zweiter Ehe verheiratet, wir haben keine gemeinsamen Kinder. Aus meiner ersten Ehe gibt es zwei Söhne , eine Enkeltochter,und in Kürze vermutlich auch noch einen Urenkel.

Meine jetzige Frau und ich möchten ein gemeinsames Testament machen, in dem davon ausgegangen wird, dass ich zuerst sterben werde.

Für diesen Fall möchte ich, dass meine Frau so gut wie möglich abgesichert wird. Meine weiteren Erben sollen nur das gesetzlich vorgesehene Unvermeidliche erhalten. Deshalb würden alle meine oben .genannten Erben von mir enterbt werden.

Wir beabsichtigen, meinen Söhnen im jetzigen Zeitpunkt, eine Summe als Abfindung anzubieten, die knapp dem Pflichteil entspricht, der bei einer vorliegenden Enterbung bei meinem Todesfall gefordert werden könnte.

Als Gegenleistung würden wir uns verpflichten, dass beim Tod meiner jetzigen Frau, meine zwei Söhne und meine Enkeltochter ( die an meine jetzige Frau keinerlei Erbansprüche haben), zu gleichen Teilen, testamentarisch verfügt und durch einen Notar beglaubigt, als Schlusserben eingesetzt werden.

Meine Fragen:

Wenn meine Söhne nach einer Abfindungszahlung auf ihren Pflichtteil verzichten, rücken dann automatisch die Enkeltochter und der Urenkel insoweit auf, dass sie  einen Pflichtteil bei meinem Tod verlangen können ( weil meine Söhne auf Ihren Pflichtteil verzichtet haben,) ? Oder kann man auf den Pflichtteil verzichten, aber trotzdem Erbe, z.B.  Schlusserbe bleiben, und damit das Aufrücken von Enkeltochter und Urenkel, zum Pflichtteilbeansprucher, unterbinden?

Wie hoch wären die prozentualen Pflichtanteile, die zu leisten wären, bzw. die meine Erben erhalten würden, wenn Enterbungen verfügt wären?



10.06.2018 | 17:53

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Wenn Ihre Söhne wirksam auf Ihren Pflichtteil verzichten, so gilt dies auch für all deren Abkömmlinge (anderes kann vertraglich vereinbart werden). Die Frage nach dem Aufrücken dürfte sich damit erledigt haben.

Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbrechts. Gesetzlich erbberechtigt sind bei Ihnen Ihre jetzige Ehefrau und Ihre beiden Söhne. Davon ausgehend, dass Sie im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben und keinen Ehevertrag haben würde Ihre Frau die Hälfte erben, die beiden Söhne je ein Viertel. Sollten Sie die Söhne also enterben, beträgt Ihr Pflichtteil je 1/8 der gesamten Erbmasse.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt



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