Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Fragebogen von KriPo erhalten


| 08.11.2005 19:04 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Bei einem Verfahren gegen eine Person (sitzt in Haft) wird wegen Kapitalanlagebetrug ermittelt. Ich habe bei diesem Herrn auch etwas Geld eingelegt, fühle mich aber nicht betrogen.
Nun habe ich einen Fragekatalog erhalten mit einem Anschreiben durch die Kriminalpolizei. Allerdings ersehe ich nirgends eine Klarstellung, ob ich als Zeuge vernommen werde oder überhaupt welche rechtliche Bedeutung dieser Fragenkatalog hat. Es gibt keine Belehrung etc.
Muss ich auf diese Fragen antworten und wenn ja in welchem Umfang? Warum gibt es keine Belehrung? Reicht eine Antwort: Darauf möchte ich nicht antworten - oder mache ich mich dadurch etwa verdächtig?
Danke für klare Antwort.
kg

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Sie sind nicht verpflichtet, Angaben zu diesem Zeitpunkt zu machen. Erst, wenn Sie eine Ladung mit Belehrung erhalten, müssen Sie zu dem Termin erscheinen (sonst können Sie vorgeführt werden und für die entstanden Kosten in Anspruch genommen werden). Hier müssen Sie die Wahrheit sagen. Beachten Sie: Eventuell besteht ein Auskunftsverweigerungsrecht nach § 55 StPO (s.u.).

§ 55
(1) Jeder Zeuge kann die Auskunft auf solche Fragen verweigern, deren Beantwortung ihm selbst oder einem der in § 52 Abs. 1 bezeichneten Angehörigen die Gefahr zuziehen würde, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden.
(2) Der Zeuge ist über sein Recht zur Verweigerung der Auskunft zu belehren.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Markus A. Timm
-Rechtsanwalt-
www.Rae-Linden.de
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Klasse. Fragebogen also in die Runde Ablage. "
FRAGESTELLER 4/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER