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Frage zur Vermietung von Wohnung über AirBnb ohne Einverständnis von Vermieter

20. August 2022 19:11 |
Preis: 40,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren, im Folgenden meine Frage:

Ich plane ein Zimmer meiner Wohnung über das Portal AirBnb zeitweise unterzuvermieten. Meinen Vermieter möchte ich darüber nicht informieren. Im Mietvertrag steht zur Untervermietung folgendes:

"(1) Der Mieter ist ohne vorherige Zustimmung des Vermieters weder zu einer Untervermietung der überlassenen Räume noch zu ihrer anderweitigen Gebrauchsüberlassung oder zur dauernden Aufnahme dritter Personen berechtigt."

Weiter oben lässt sich dieser Absatz finden:
"Insbesondere kann der Vermieter fristlos kündigen bei - (...) unbefugter Überlassung an Dritte (...)"

1. Sofern mein Vermieter von der Untermiete über Airbnb mitbekommt und mich fristlos kündigt, besteht weiterhin die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende?

2. Wie laufen solche Fälle in der Praxis ab - wird erst abgemahnt oder kommt es hier oft zu einem direkten Rauswurf? (Ich wohne seit 4 Jahren in der Wohnung und es gab noch nie Probleme)

3. Sofern ich mich gegen die fristlose Kündigung rechtlich wehre, wie stehen die Chancen solch ein Verfahren zu gewinnen/ den Rauswurf zu verhindern?

Vielen Dank für die Beantwortung der Frage.

20. August 2022 | 20:08

Antwort

von


(2542)
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26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
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Sehr geehrter Ratsuchender,


Ihre Fragen sind wie folgt zu beantwotrten:


1. Sofern mein Vermieter von der Untermiete über Airbnb mitbekommt und mich fristlos kündigt, besteht weiterhin die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende?

Nein; bei einer - berechtigten - fristlosen Kündigung gibt es keine zusätzliche gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten. Rechtlich wäre sofort zu räumen, wobei aber sicher eine (deutlich) abgekürzte Räumungsfrist in der Regel gewährt wird


2. Wie laufen solche Fälle in der Praxis ab - wird erst abgemahnt oder kommt es hier oft zu einem direkten Rauswurf? (Ich wohne seit 4 Jahren in der Wohnung und es gab noch nie Probleme)

Eine fristlose Kündigung ohne Abmahnung halte ich für unbegründet. Auch wenn diese vertragliche Vereinbarung besteht, wird eine Abmahnung erforderlich sein, wobei dann abei im Wiederholungsfall auch die fristlose Kündigung dann rechtens sein dürfte.


3. Sofern ich mich gegen die fristlose Kündigung rechtlich wehre, wie stehen die Chancen solch ein Verfahren zu gewinnen/ den Rauswurf zu verhindern?

Im Falle einer Abmahnung und bei Wiederholung des abgemahnten Fehlverhaltens Ihrerseits dürften die Chancen sehr schlecht sein, da Sie sich dann eben wiederholt (!) vertragswidrig verhalten hätten. Und dann wäre auch eine frsitlose Kündigung gerechtfertigt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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