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Frage zur Steuererklärung

| 17.07.2012 19:06 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren

ich habe zwei Fragen zum Thema Steuerrecht.

Frage 1:
-----------------------------------------
Person A hat 2010 sein Gewerbe als Kleinunternehmer eröffnet und war als Kleinunternehmer eingestuft und hat folgende Umsätze erzielt:

Januar 500,00
Februar 500,00
März 2000
April 500
Mai 1000
Juni 1400
Juli 5000
August 5000
September 3000
Oktober 2500
November 15000
Dezember 26000 <- Entscheidender Monat für die Überschreitung der € 50.000.

Die Einkommenssteuererklärung für 2010 wurde bereits abgegeben. Das Finanzamt fordert Person A nun nachträglich auf die komplette Umsatzsteuer für das Jahr 2010 nachzuzahlen, da die Umsatzkulanzgrenze von € 50.000 im 1 Jahr überschritten wurde.

€ 25576,74 Umsatz entstanden im Dezember in der Weihnachtszeit und es war keinesweg laut der oben aufgezeigten Umsatzaufstellung ersichtlich, dass Person A die Grenze von € 50.000 überschreiten wird.

Bitte teilen Sie mir mit, ob es ggf. eine Möglichkeit gibt die Forderung vom Finanzamt abzuwenden oder zu verringern, da die Umsatzerlöse für Person A nicht vorhersehbar waren.

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Frage 2:

Person A hat mit einemr Steuerberater einen gültigen Vertrag, macht jedoch aber die monatlichen Umsatzvorsteueranmeldungen sowie Einkommenssteuererklärung selbst. Nur bei Fragen, die Person A nicht weiss, wendet er sich an den Steuerberater, welcher dann für die telefonische Beratung eine Rechnung schickt.

Hat Person A zeit die Einkommenssteuererklärung bis zum 31. Dezember abzugeben oder muss diese schon Ende Mai abgegeben werden?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
1. Auch wenn Sie die Umsatzgrenze überschritten haben, sind Sie im Jahr der Gründung des Gewerbes, also hier 2010, auch für 2010 Kleinunternehmer. Sie haben aber ab 2011 die Rechnungen mit Umsatzsteuer auszustellen.
Gegen die Bescheide sollten Sie Einspruch einlegen und die Aussetzung der Vollziehung beantragen.

2. Hier müssen Sie bis Mai die Steuererklärung abgeben, da Sie nicht steuerlich vertreten werden. Ggfs. können Sie aber nichtsdestotrotz ein Antrag auf Fristverlängerung stellen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.07.2012 | 22:53

Lieber Anwalt,

vielen Dank für die schnelle Beantwortung. Bezüglich der ersten Frage, kann es vielleicht sein, dass Sie sich irren?

Das Finanzamt beruft sich auf folgende Paragraphen

Schreiben vom Finanzamt an Person A:

"Die Kleinunternehmer-Regelung nach §19 UStG ist nicht anwendbar, da Ihre Umsätze bereits im Jahr der Betriebseröffnung € 50.000,- überschritten haben §19(1)S 1 UStG."

Im Internet findet man auch ansatzweise Sachen, dass das Finanzamt für die Nachzahlung berechtigt ist, da die Umsatzerlöse über € 50.000,- überschritten haben.

Eine fünf Sterne-Bewertung gebe ich Ihnen auf jeden Fall. Wir wären sehr dankbar, wenn Sie das noch mal kurz im Buch überprüfen können, dann werden wir Widerspruch einlegen, falls Sie sich sicher sind.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.07.2012 | 23:06

Stellt sich am Ende des Jahres heraus, dass die 50.000 EUR Grenze doch überschritten wurde, kann dennoch die Kleinunternehmerregelung beansprucht werden. Umsatzsteuer ist in diesem Falle nicht zu entrichten, unter der Voraussetzung, dass plausibel dargelegt werden kann, dass ein Umsatz in diese Höhe zu Beginn des Jahres bzw. zum Zeitpunkt der Schätzung des voraussichtlichen Umsatzes noch nicht absehbar war.

Allerdings sind im folgendem Jahr auf die Umsätze auch die Umsatzsteuern zu erheben und dem Finanzamt abzuführen, weil die Umsatzgrenze von 17.500 EUR überschritten wurde.

Ich habe mich nicht geirrt.

Bewertung des Fragestellers 18.07.2012 | 00:41

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