Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Frage zur Schenkungssteuer

| 22.02.2009 22:36 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger J. Haberbosch


Ein Ehepaar beabsichtigt im Laufe d. Jahres den Kauf einer Eigentumswohnung, die den Ehegatten je zur Hälfte gehören soll.
Der Ehemann wird für den Erwerb seiner Hälfte eine ausgezahlte Lebensversicherung sowie Erspartes verwenden.
Da dieser Betrag jedoch nicht ausreicht, wollen Verwandte u. engste Freunde anlässlich des 60. Geburtstages des Ehemannes (im Jan. 09) den noch fehlenden Differenzbetrag in Form von Geldgeschenken finanzieren.
Auf das Konto des Ehemannes wird in Kürze jeweils der steuerliche Schenkungsfreibetrag (5.200,-- Euro pro Person) mit Angabe des Verwendungszwecks "Geschenk für neue Wohnung" überwiesen.

Frage:
Gilt der steuerliche Schenkungsfreibetrag auch, wenn die Schenkung für den späteren Kauf einer Immobilie vorgesehen ist? Oder gibt es irgendwelche Einschränkungen - wenn ja, wäre es dann sinnvoll einen anderen Verwendungszweck bzw. gar keinen anzugeben?

Für Ihre Antwort besten Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich anhand Ihrer Angaben und des von IHnen ausgelobten Einsatzes wie folgt beantworten:

Schenkunssteuerlich relevant ist lediglich der Wert des durch Schenkung erlangten. Da Ihnen lediglich ein Geldbetrag geschenkt wird, reicht es aus, wenn als Zweck lediglich Schenkung angegeben wird.
Was Sie letztlich mit dem geschenkten Geld anfangen hat schenkunssteuerlich keine Bedeutung.

Nachfrage vom Fragesteller 23.02.2009 | 01:34

Besten Dank für Ihre schnelle Antwort!
Nun hat sich daraus folgende Nachfrage ergeben:

Sie schreiben: "Schenkungssteuerlich relevant ist lediglich der Wert des durch Schenkung erlangten"

Könnte das bedeuten, dass der relativ hohe Gesamtwert von ca. 45.000,-- Euro, der sich durch die einzelnen Geldgeschenke verschiedener Personen (je 5.000,-- Euro) ergibt, zusammengefasst wird und dann letztendlich doch versteuert werden bzw. der Finanzbehörde gemeldet werden muss?

Vielen Dank schon mal im Voraus!

M.f.G.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.02.2009 | 08:41

Sehr geehrter Fragesteller,

der jeweilige Freibetrag gilt jeweils für Schenkungen zwischen einer Person und dem Ehemann. Solange also jede Person nur im Rahmen des Freibetrages an den Ehemann schenkt wird keine Steuer fällig.
Wenn aber eine Person mehrmals Schenkungen an den Ehemann vornimmt ( dies im übrigen im Zeitraum von 10 Jahren) werden diese einzelnen Schenkungen zusammengezählt.


Ich hoffe Ihnen Ihre Nachfrage zur Zufriedenheit beantwortet zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen


Haberbosch
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.02.2009 | 00:37

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Präzise und hilfreiche Beanwortung meiner Fragen"