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Frage zur Leumundsprüfung

| 03.01.2019 14:11 |
Preis: 50,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Hallo, ich habe einen Einstellungstest bei der Polizei in Berlin erfolgreich absolviert und musste mich Zwecks einer Leumundsprüfung schriftlich erklären.

Nun wurde ich von meinem Bruder wegen einer damaligen Sache erinnert.

Vor gut 10 Jahren wurde gegen mich aufgrund ehemaliger "Freunde" ermittelt und das LKA kam zu mir nach Hause, zog ohne mich aber ab. Knapp ein halbes Jahr später kam es zur Verhandlung, diese wurde dann unterbrochen und die Anwälte hatten sich auf 20 Sozialstunden geeinigt, die Aufgrund meines pflegebedürftigen Vaters auf 200 Euro umgewandelt.

Man hatte mir damals gesagt, dass das keine Folgen für mich hat und nichts eingetragen wird. Ich war vor 3 Jahren auch Steueranwärter und dort gab es auch keine Probleme, dennoch mache ich mir Sorgen und wollte von Ihnen wissen, ob ich irgendetwas zu befürchten habe und falls ja, ich etwas dagegen unternehmen kann.

Vielen Dank im Voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung sind sie wegen eines kleineren Delikts zur Ableistung von Sozialstunden verurteilt worden. Dies liegt nach Ihrer Schilderung bereits 10 Jahre zurück.

Vorbehaltlich einer genauen Prüfung des damaligen Urteils gehe ich auf der Grundlage Ihrer Angaben davon aus, dass bereits keine Eintragung in das Führungszeugnis erfolgt ist.

Im Übrigen wäre eine Eintragung mittlerweile aber gem. § 34 BZRG getilgt.

Ich gehe daher davon aus, dass dieser Sachverhalt bei der Leumundsprüfung nicht zur Sprache kommen wird, weil sich darüber in Ihrem Führungszeugnis nichts finden lassen dürfte.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 03.01.2019 | 15:50

Sehr geehrter Herr RA Schwartmann,

vielen Dank für Ihre schnelle und kompetente Antwort.

Ich hatte ein paar Details vergessen. Es ging um Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Da die damaligen Jugendlichen mich als Opferlamm hinstellten, obwohl ich nichts mit der Sache zutun hatte, allerdings dabei war, war die Richterin mit den 20 Sozialstunden wohl gnädig zu mir.

Ich habe halt nur Sorge, das auch wenn nichts im Führungszeugnis zu finden ist, bei der Leumundsprüfung eventuell beim LKA nachgeforscht wird und man mir auch wenn nichts im Führungszeugnis steht, man mir die Einstellung verweigert, weil man von damals den Einsatz oder die Gerichtsverhandlung zurückverfolgen kann, weil ich diese nicht angegeben habe.

Es waren Zwei Schriftstücke auszufüllen, wo ich auf beiden "keine" angekreuzt habe:

1. Erklärung über anhängige Verfahren
2. Erklärung über Verurteilungen.

Desweiteren musste ich der Behörde erlauben, Einsichtnahme zum LABO, unbeschränkte Auskunft des Bundeszentralregister des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof und POLIKS


Bitte entschuldigen Sie die 2. Frage, nur ich mache mir da wirklich ernsthafte Sorgen etwas falsch gemacht zu haben.






Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.01.2019 | 11:15

Wenn Sie falsche Angaben gemacht haben, sollten Sie diese natürlich korrigieren. Weisen Sie darauf hin, dass eine Verurteilung zu Sozialstunden bereits 10 Jahre her ist und nicht eingetragen wurde und Sie deshalb davon ausgehen, diese nicht angeben zu müssen. Dann sollte alles passen und Ihrer Einstellung nichts im Wege stehen.

Bewertung des Fragestellers 07.01.2019 | 15:53

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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"Musste mich zwar nochmal per Mail an den Herrn Rechtsanwalt wenden, was allerdings mein verschulden war!

Guter Anwalt, ausführlich erklärt. Vielen Dank :)"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 07.01.2019 5/5,0
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