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Frage zum Gesellschaftervertrag

17.08.2017 13:21 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Mein Bekanner und ich haben vor eine GmbH zu gründen, bzw. eine e.K. die von meinem Bekannten seit 14 Jahren geführt wird in eine GmbH umzuwandeln.

Ausgangssituation:
Ich war bis zum 30.06 bei einem mittelständigen Unternehmen als IT Leiter beschäftigt, mein Bekannter ist seit 14 Jahren selbstständig. Ich habe noch ein UG die ich neben meinem Hauptjob betrieben habe. Jahreseinkünfte so um die 8 - 10 tausend €. Der Kundenstamm und die monatlichen Einkünfte bringe ich mit die GmbH

Das Unternehmen bei dem ich gearbeitet habe wurde 2016 von der Konkurrenz aufgekauft und da die dort nicht 2 ITler benötigen, habe ich vorgeschlagen, dass ich mich selbstständig mache und mit in die Firma meines Bekannte einsteige und wir dann zusammen meinen ehemaligen Arbeitgeber betreuen. Ich bin im Moment bei meinem Bekannten angestellt.
Ziel ist es, dass er seine e.K. in eine GmbH umwandelt und wir unsere beiden Firmen zusammenlegen. Ziel ist es, dass wir beide Gesellschafter und Geschäftsführer werden. Er bringt seine Kunden mit und ich meine Kunden aus der UG und dazu gehört auch meine ehemaligen Arbeitgeber.

Jetzt meine Fragen:
Kann man in einem Gesellschaftervertrag das so regeln, dass bei einer Trennung jeder seine Kunden wiederbekommt und dass die neuen Kunden in der Zeit in der man zusammen gewirtschaftet hat aufgeteilt werden?
Da der Bekannte einen größeren Kundenstamm hat und ein höheres Anlagenvermögen, macht es überhaupt Sinn die Firmen zu verschmelzen? Mein Anteil wird dann nur ca. 30 % betragen, da meine Firma kleiner ist. Ich soll dann die restlichen 20 % je nach Gewinn, sozusagen „abkaufen".

Mit freundlichen Grüßen
17.08.2017 | 13:54

Antwort

von


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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Durch die Gründung einer GmbH entsteht eine eigene Rechtspersönlichkeit, eben diese GmbH; die von Ihnen und Ihrem Bekannten eingebrachten Kundenkontakte werden damit Vermögen der GmbH.

Im Falle einer Trennung, rechtlich gesehen handelt es sich um die Auflösung der GmbH i.S.d. § 60 Abs. 1 Zif 2 GmbHG , müssen die Vermögenswerte der Firma liquidiert werden.

Was Sie vorhaben, ist letztlich eine vorweggenommene (Teil-)Liquidation, von der heute aus verschiedenen Gründen nicht absehbar ist, ob sie wirklich durchgesetzt werden kann.

Hinzu kommt, dass Sie zwar intern, also zwischen Ihnen beiden eine Aufteilung vornehmen können, das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Kunden selber da mitspielen.

Sie können keinen Vertrag zu Lasten Dritter (hier der Kunden) schließen, aus dem heraus der Kunde verpflichtet werden soll, entweder mit Ihnen oder Ihrem Bekannten weiter Geschäfte zu machen.

Während der Existenz der GmbH ist diese GmbH Geschäftspartnerin der Kunden. Wie das nach Auflösung der GmbH von den Kunden gesehen wird, ob diese, wie von Ihnen erhofft, bei Ihnen oder Ihrem Bekannten bleiben oder sich gar ein ganz anderes Unternehmen aussuchen, ist rechtsverbindlich nicht im Voraus zu regeln.

Die Frage der Sinnhaftigkeit des im Ansatz von Ihnen kurz beschriebenen Vorhabens kann hier nicht beantwortet werden. Dazu bedarf es sehr vieler weiterer Informationen.

Wenn Sie allerdings selber schon Zweifel an diesem Projekt haben, sollten sie es ernsthaft noch einmal überdenken und sich vor Ort sowohl anwaltliche als auch steuerliche Beratung suchen.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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