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Frage zum Erbrecht

11.07.2018 19:47 |
Preis: 58,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


10:19
Meine Mutter ist an Weihnachten letztes Jahr verstorben und hat Anfang 2017 ein Testament gemacht.
Meine Schwester ist Alleinerbin mein Bruder und ich bekommen den Pflichtteil von je 1/6.
Das Erbe zum Zeitpunkt des Todes meiner Mutter betrug 120.000€ für ein Haus in dem meine Schwester auch seit Jahren wohnt. Der Pflichtanteil nach Abzug von Verbindlichkeiten hat eine Höhe von ca. 13.600€.
Soweit ist das alles auch OK.
Jetzt hat sich die vor einigen Wochen die Situation geändert.
Meine Schwester als auch meine noch lebende Tante so wie ein weitere Tante meines Cousins haben Nachricht von einem Nachlassverwalter bekommen das unser Cousin in 2016 verstorben ist und keine weiteren Erben vorhanden sind. Dadurch fällt ein Teil des Nachlass meines Cousins in die Erbmasse meiner inzwischen verstorbenen Mutter, der sich dadurch um ca. 120.000€ erhöht.
Meine Schwester, die meinen Bruder und mich auszahlen will/muss hat anscheinend Probleme die Summe für die Auszahlung der ursprünglichen 13.600€ aufzubringen und möchte das ich ein Schriftstück unterzeichne in dem steht das ich sämtliche Pflichtteils und Pflichteilsergänzungsansprüche nach § 2303BGB und 2325 BGB abgegolten und erledigt sind, die Summe ist in diesem Fall 12.500€ . ( Quasi ein reduzierter Teil des ursprünglichen Nachlasses meiner Mutter, was aber auch noch OK wäre). Diese Schreiben möchte die Bank um die Umschuldung durchzuführen. Für mich heißt das aber auch der Anteil aus dem Nachlass meines Cousins. Wie kann ich meinen Anspruch (Pflichtanteil Nachlass des Cousins) behalten ohne meiner Schwester die Umschuldung zu erschweren oder zu vereiteln. Gilt in diesem Fall eine Abtretungserklärung?
11.07.2018 | 20:54

Antwort

von


(1221)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich sehe jetzt hierin kein Problem, den Nachlass Ihres Cousins, der in den Nachlass Ihrer Mutter übergegangen ist, da entsprechend zu berücksichtigen. Das müssen schließlich auch alle Beteiligten nachvollziehen können, selbst die Bank.

Ist also der Nachlass Ihrer Mutter höher, weil der Cousin vorverstorben ist (also vor Ihrer gemeinsamen Mutter), so ist nicht einzusehen, warum Sie da auf etwas verzichten sollen. Das wäre ja wie ein Schuldenerlass, jedenfalls zum Teil zu Gunsten Ihrer Schwester.

Schließlich könnte Ihre Schwester auch das Haus vermieten, beleihen und eine Grundschuld beziehungsweise Hypothek samt Kredit aufnehmen oder aber eine Ratenzahlung vereinbaren, gegenüber Ihnen beziehungsweise der Bank.

Das ist aber ehrlich gesagt Sache Ihrer Schwester und ich würde jedenfalls nicht ohne weiteres auf etwas verzichten, wenn Sie es nicht wirklich wollen, um Ihrer Schwester Genüge zu tun. Vermittelnde Zwischenlösungen, die allen Beteiligten gerecht werden können, als Kompromiss, gibt es aber durchaus, siehe oben.

Bei Ratenzahlungen dauert es eben etwas länger.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Nachfrage vom Fragesteller 11.07.2018 | 21:19

Guten Abend Herr Hesterberg,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Nicht ganz schlüssig ist mir:
Zitat:
.... Schriftstück unterzeichne in dem steht das ich sämtliche Pflichtteils und Pflichteilsergänzungsansprüche nach § 2303BGB und 2325 BGB abgegolten und erledigt sind, die Summe ist in diesem Fall 12.500€ .....
Würde ich auf meinen Anteil aus der Erbschaft meines Cousins verzichten wenn ich das besagte Schriftstück meiner Schwester unterschreibe ( was ich dann nicht tun würde)
Zum besseren Verständnis habe ich mir erlaubt Ihnen eine Mail zuschicken in der das Schriftstück als jpg an gehängt ist.

Vorab vielen Dank für Ihre Mühe!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.07.2018 | 10:19

Sehr geehrter Fragesteller,

ich antworte Ihnen gerne wie folgt unter Bezugnahme auf das mir zugesandte Schriftstück.

Ja, leider würden Sie dann auf Ihren Anteil an der Erbschaft Ihres Cousins verzichten.

Der fließt nämlich komplett in den Nachlass ein und würde somit davon erfasst werden.

Da rate ich dann doch eher deutlich ab, diesen Verzicht zu erklären.

Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt


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