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Frage zu Wohngeld


| 18.11.2015 12:37 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Guten Tag,

folgende Frage zum Wohngeld.

Wir sind eine junge Familie mit zwei Kindern ( Vater Vollzeitjob, Mutter in Elternzeit, derzeit Schwanger mit 3. Nachwuchs ), haben eine Mietwohnung und bekommen Wohngeld wie auch Kinderzuschlag.

Meine Eltern besitzen ein Haus in einen anderen Landkreis, nur ein paar KM entfernt. Auf diesem Haus läuft noch ein Kredit. Meine Elten würden uns dieses Haus komplett überlassen und selbst in eine Wohnung ziehen ( finanziell für sie alles kein Problem ). Wir hätten dadurch die Möglichkeit, in das Haus zu ziehen.

Da das Haus meinen Eltern gehört und der Kredit noch läuft, würden wir aber als Mieter einziehen, einen normalen Mietvertrag aufsetzen wie es sich gehört und monatlich unsere KM + NK bezahlen. Die KM würde dem Kredit entsprechen (400 bis 500 Euro), um keine Doppelbelastung meiner Eltern zu verursachen. Auch wäre das im Rahmen des Mietspiegels der Umgebung.

Meine Frage ist nun, ob wir weiterhin Wohngeld bekommen würden ( Neuantrag notwendig, da anderer Landkreis )?? Meine Eltern würden nicht im Haus wohnen und wären auch in Ihrer Wohnung gemeldet, so dass es klar wäre, dass sie nicht mit im Haus wohnen.

Nur wäre halt der Mietvertrag auf Verwandschaftsbasis, wo ich gelesen habe, dass es beim Wohngeld dort Probleme geben könnte.

Das Haus würde die doppelte Wohnfläche haben bei nur 150 Euro mehr KM als zu unserer jetzigen Wohnung.

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Aufgrund des notwendigen Umzugs in eine andere Wohnung und zudem in einen anderen Landkreis als Leistungserbringer müssen Sie einen neuen Antrag auf die Gewährung des Wohngelds stellen.

Grundsätzlich ist dieser Antrag bei Vorliegen der Voraussetzungen auch positiv zu bescheiden – dies kann im Rahmen dieser Plattform nicht abschließend beurteilt werden, da sämtliche Details zum Fall, auch der Inhalt der amtlichen Leistungsakte bekannt sein müssen. Richtig ist aber, dass die Behörden bei Vorlage eines Mietvertrages unter Verwandten zögerlicher bewilligen und häufig den Verdacht der Erschleichung von Leistungen haben – da allerdings hier offenbar die ortsübliche Vergleichsmiete bezahlt werden soll, kann dieser Verdacht ausgeräumt werden. Eltern sind schließlich nicht verpflichtet, kostenfrei an ihr Kind zu vermieten – die Gebrauchsüberlassung kann ja auch mit der schonenden Behandlung der Wohnung begründet werden.

Sofern es Probleme geben sollte, rate ich Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 20.11.2015 | 08:30


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