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Frage zu Kosten und Fristen

| 14.09.2014 19:48 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Ich möchte die vermietete Eigentumswohnung (in Bayern) meines Vaters kaufen.
Wenn ich richtig liege, muss ich ja keine Grunderwerbsteuer zahlen, da der Verkauf "in direkter Linie" (Vater-Sohn) stattfindet?!
Somit fallen "nur" Notarkosten an. In welcher Höhe wird das bei einem Kaufpreis von 60000EUR bzw. 70000EUR (genauer Betrag wird noch ermittelt, da der Restkredit abgelöst werden soll) sein?
Gibt es eine Übertragungs-Variante, die auch diese Kosten vermeiden würde?
(Falls wichtig hierbei: Wir wohnen beide in Bayern und ich möchte die Wohnung als vermietetes Eigentum steuerlich geltend machen können.)

Läuft die Spekulationsfrist für mich ab dem Übergabezeitpunkt von neuem an (10 Jahre) oder entfällt diese, weil sie schon in der Eigentumszeit meines Vaters abgelaufen ist?

Wäre es günstiger, einen höheren Kaufpreis zu vereinbaren, das mit einem "fiktiven" Eigenkapital für die finanzierende Bank dann wieder auf den o.g. Kaufpreis reduziert wird?
Bsp.: KP 90000EUR, EK 30000EUR => Finanzierungssumme 60000EUR.
Wäre das aus irgendeinem Grund von Vorteil und auch legal? (Wohnungen in ähnlicher Größer, Lage und Ausstattung werden mit 90-100TEUR angeboten; daher wären die obigen Zahlen auch durchaus realistisch. Wenn ich richtig liege, sinken die Finanzierungszinsen bei einem solchen Rechenbeispiel ein wenig.)

Gäbe es da allgemein dann sonst noch etwas zu beachten?

Vielen Dank!

Einsatz editiert am 15.09.2014 04:56:55

15.09.2014 | 07:42

Antwort

von


(414)
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96114 Hirschaid
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Notarkosten:
Jede Art der Eigentumsübertragung bedarf bei Grundstücken der notariellen Beurkundung, $ 925 BGB. Die Notarkosten fallen also immer an, egal, ob es sich um einen Verkauf oder eine Schenkung handelt.

Die Notarkosten errechnen sich aus dem Kaufpreis. Da Banken den Beleihungswert teilweise vom Verkehrswert, teilweise vom Kaufpreis ausgehend ermitteln, wäre die konkrete Ermittlung in Ihrem Fall zu erfragen. Denn wenn die Bank vom Verkehrswert ausgeht, besteht kein Bedürfnis, den Kaufpreis höher als nötig ausfallen zu lassen.
Die Konditionen der Bank sind im Übrigen weniger vom EK-Anteil abhängig, sondern mehr vom Beleihungswert-Auslauf. So beziehen sich die "Lockvogel-Angebote" in der Regel auf einen solchen mit 50-60%.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Thomas Henning

Rückfrage vom Fragesteller 15.09.2014 | 19:04

Vielen Dank! Sehr aufschlussreich..
Könnten Sie mir bitte noch die Frage nach der Spekulationsfrist beantworten?!? (Die haben Sie wohl übersehen... ;-) )
Läuft die von Neuem an oder kann ich die bisherige Laufzeit "mit übernehmen"?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.09.2014 | 22:30

Hallo

und vielen Dank für die Nachfrage - dieser Teilaspekt blieb in der Tat unbeantwortet; mea culpa. Die Spekulationsfrist beginnt lt. $ 23 EStG mit der Anschaffung, hier also der Beurkundung des Übergabevertrages.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Henning
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 18.09.2015 | 16:16

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