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Frage zu Gewährleistung

| 28.10.2012 15:26 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Ich betreibe einen Dienstleistungsservice und habe 2007 und 2008 je in einem Badezimmer Trockenestrichplatten, Fliesen verlegt. Dazu mußte die alte Duschwanne ausgebaut werden. Grund waren Feuchteschäden am Holzboden. Alle Arbeiten wurden im Beisein und unter Mithilfe des damaligen Eigentümers und auf dessen Anweisung durchgeführt, abgenommen und bezahlt. Jetzt hat sich der neue Eigentümer bei mir gemeldet, meine 6 Rechnungen aus den Jahren und die
Arbeiten als mangelhaft bezeichnet, und fordert Gewährleistung weil " von oben Wasser
bis auf die Treppenstufen läuft". Wie soll ich mich verhalten? Besteht ein Anspruch durch den Eigentümerwechsel überhaupt ? Oder ist alles eh schon verjährt?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Da Ihr Auftrag von dem alten Eigentümer erteilt wurde, hat - wenn überhaupt - nur der alte Eigentümer gegen Sie. Allerdings kann der alte Eigentümer den Anspruch an den neuen Eigentümer abtreten, so dass dies nur bedingt hilft.

Der Anspruch als solcher verjährt aber binnen zwei Jahren, so daß Sie Verjährung einwenden können und sollten.

Ich rege daher an, dass Sie gegenüber dem neuen Eigentümer umgehen Verjährung geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 28.10.2012 | 20:28

O.K vielen Dank. Muß ich denn keine Ansprüche nach dem Baurecht befürchten ? (Verlängerte Garantiezeit auf 4-5 Jahre wegen der
"Festen Einbauten" , wie Estrichplatten oder Fliesen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.10.2012 | 23:44

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das ist eher unwahrscheinlich, da es sich meinem Verständnis nach um Reparaturarbeiten handelte.

Wenn es sich hingegen um eine erstmalige Verlegung von Estrich und Fliesen handelte, ist in der Tat eine verlängerte Gewährleistungszeit gegeben.

Ich rege an, etwas auf Zeit zu spielen, den neuen Eigentümer abzuweisen, weil der alte Eigentümer Auftraggeber war und Verjährung geltend zu machen.

Wenn der Eigentüme hartnäckig bleibt und/oder einen Anwalt einschaltet, sollten Sie ebenfalls einen Anwalt hinzuziehen.

Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Bezahlung zu ermöglichen.

Die Erbringung unentgeltlicher Rechtsberatung ist in Deutschland nach zwingendem Recht nicht gestattet.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 29.10.2012 | 13:40

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