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Frage zu Erbfall und Steuer - uneheliches Kind

| 30.01.2021 18:59 |
Preis: 48,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage zu einer erbrechtlichen Konstellation.
Kontext:
Zwischen einem verheirateten Ehepaar ist ein Berliner Testament vereinbart (Ehepartner setzen sich gegenseitig als Alleinerben ein). Als Schlusserbe ist das uneheliche Kind des Ehemanns benannt. Es existieren keine weiteren Erbanspruchsberechtigten 1. Ordnung.

Meine Frage: Gelten die steuerlichen Freibeträge im Erbfall auch in dem Fall , dass der leibliche Vater zuerst verstirbt, d.h. die Ehefrau ist im ersten Schritt Alleinerbin, nach dem Tod der Ehefrau erbt das uneheliche Kind, das ja nicht leibliches Kind von ihr ist. Ist in diesem Fall der Freibetrag der gleiche wie von ehelichen Kindern?
Danke für Ihre Antwort.
30.01.2021 | 20:00

Antwort

von


(339)
Wessels Str. 13
49134 Wallenhorst
Tel: 05407-8575168
Web: http://www.scheidung-ohne-rosenkrieg.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

wenn der leibliche Vater die Vaterschaft anerkannt hat oder diese gerichtlich festgestellt wurde, ist er somit auch zugleich rechtlicher Vater des unehelichen Kindes. Dann ist das Kind ein Stiefkind der Ehefrau.

Stiefkinder gehören wie Kinder zur Steuerklasse I, <a href="http://dejure.org/gesetze/ErbStG/15.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 15 ErbStG: Steuerklassen">§ 15 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG</a> . Es gilt für beide nach <a href="http://dejure.org/gesetze/ErbStG/16.html" target="_blank" class="djo_link" title="§ 16 ErbStG: Freibeträge">§ 16 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG</a> ("Kinder im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2") ein Freibetrag von 400.000 Euro, auch wenn Stiefkinder in dieser Vorschrift nicht ausdrücklich erwähnt sind.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Haeske
Rechtsanwältin<!--dejureok-->


Bewertung des Fragestellers 30.01.2021 | 20:02

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