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Frage zu Anwaltsbetreuung


18.09.2006 11:19 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin P. Freisler



Anwalt schickt über ca. 300 Euro Rechnung.
Auftrag war: Weiterzahlung von Kranken-/Verletztengeld BG,
die Geld einstellte. Summe stieg bis auf über 5000 Euro -
ein anderer befrager RA sagte mir, einer hätte zahlen müssen,
BG oder Krankenkasse. Nach 1 Anruf bei HV der Krankenkasse
mit dem Hinweis, daß ein RA dieses gesagt habe, kam Krankengeld. Muß ehemaliger Mandant des RA zahlen? ( der Schriftverkehr
von Mandant an RA wäre komplett unterblieben). Bei Aufsuchen
des RA war noch kein "Verwaltungsakt" da laut BG. - RA schaffte
Akt - der nun in Klage führen muß.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

aufgrund des von Ihnen dargelegten Sachverhaltes und vor dem Hintergrund Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Anfrage im Rahmen einer Erstberatung wie folgt:

Sie haben die Tätigkeiten des Rechtsanwaltes, den Sie mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen gegenüber der Krankenkasse / BG beauftragt haben, aufgrund des dabei vereinbarten Anwaltsvertrages, sog. entgeltlicher Geschäftsbesorgungsvertrag, zu bezahlen. Dabei ist es für die Berechtigung der Kostennote nicht relevant, dass Sie Ihr Problem auch selbst durch einen Anruf bei der Krankenkasse hätten lösen können. Entscheidend ist, dass Sie einen Rechtsanwalt aufgesucht und beauftragt haben, und Sie daher für die vereinbarten und durchgeführten Tätigkeiten des Anwaltes die Vergütung zu zahlen haben.

Ich hoffe, dass Ihre Fragen in meinen Ausführungen zufrieden stellend beantwortet wurden und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen konnten. Andernfalls darf ich Sie auf die Möglichkeit einer für Sie kostenlosen Nachfrage hinweisen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Martin P. Freisler
Rechtsanwalt

http://www.ra-freisler.de
mail@ra-freisler.de


Nachfrage vom Fragesteller 18.09.2006 | 17:42

Danke für Ihre Nachricht.
Ist es nicht so - daß der RA sofort hätte erkennen müssen -
dass e r die Angelegenheit sofort hätte lösen können -
anstatt mich mehrere Monate ohne Geld zu lassen ? Ist das
in einer Vollmacht für den RA enthalten - daß er Dinge tun kann,
die mich schädigen ? Und er -zig verzweifelte Briefe von mir
erhalten hatte ? Die er liegen ließ und meinte " ich sei auf
einem guten Weg ?? "
Muß ein Mandant dann auch zahlen - wenn RA schlecht gehandelt -
schlecht beraten hat - und RA nicht kürzeste und beste Wege
für den Mandanten gesucht hat ? Deswegen frage ich mich - ob
er trotzdem für aus meiner Sicht begangenen RA-Fehler - der
noch weitere Kosten nachsichzog - auch noch ca. 600 DM erhalten darf und noch mit gerichtlichen Schritten droht ?
Wo der Mandant selbst !!!
den Weg fand
zur Lösung seines dringendsten Problems!

Dafür steht dem RA 600 DM zu ?

Das verstehe ich nicht mehr -
selbst dann - wenn der RA ein Vollmacht hatte -
kann er doch nicht Dinge tun -
die mich zum Sozialamt zwingen sollten !
und da der RA Prozess möglich machte -

dann - da Prozesse vor Sozialgerichten mehrere Jahre
dauern sollen ! -
ich
mehrere Jahre

b e i m Sozialamt gewesen wäre !
und womöglich

noch Fam.Angehörige hätten zur Verantwortung
gezogen werden können ?

Was hat sich der RA gedacht ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.09.2006 | 17:56

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Dem Anwalt steht für seine Tätigkeit die vereinbarte bzw. die gesetzliche Vergütung nach RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) zu. Dies gilt auch, sollte die Tätigkeit "nur" in einem Anruf bestehen.

Aus Ihren Schilderungen entnehme ich, dass die Tätigkeit des Anwaltes - außer den Kosten des Anwaltes - nach Ihrer Ansicht zu weiteren Schäden geführt hat. Sollte dies der Fall sein haben Sie ggf. in Höhe des Schadens einen Anspruch gegen Ihren Anwalt. Voraussetzung dieses Anspruches ist insbesondere, dass dem Anwalt eine Pflichtverletzung vorgeworfen werden, die bei Ihnen zu einem Schaden geführt hat.

Mit einem Schadensersatzanspruch können Sie ggf. auch gegen den Vergütungsanspruch des Anwaltes aufrechnen. Für die Voraussetzungen Ihres Schadensersatzanspruches sind Sie jedoch darlegungs- und beweisbelastet. Sollten Sie eine Geltendmachung von Schäden gegen den Anwalt in Betracht ziehen, rate ich Ihnen, einen Kollegen vor Ort mit der Durchsicht der Akten und Überprüfung Ihrer Ansprüche zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen
Martin P. Freisler
- Rechtsanwalt -

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