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Frage bzgl. Firmenwagenversteuerung, Zweitwohnsitz etc

20.07.2009 10:07 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Ich habe eine Frage bzgl. der Firmenwagenversteuerung.
Mein Hauptwohsitz ist 100 km von meiner Firma entfernt. Ich bin verheiratet, meine Familie lebt dort. Ich habe einen Firmenwagen im Wert von angenommen 50tsd Euro. Wegen der zu erwartenden Versteuerung habe ich mit am Arbeitsort in ca. 9 km Entfernung eine kleine Wohnung zugelegt, die ich beim Örtlichen Meldeamt auch angemeldet habe. Ich habe einen Mietvertrag und dort meinen Zweitwohnsitz angemeldet.

Frage : Die Wohnung kostet mich ~300 Euro. Effektiv spare ich also durch diese Wohnung. Da meine Familie aber dort nicht lebt und ich recht häufig HomeOffice betreiben kann, nutze ich die ZweitWohnung nie. Ich würde gerne von den Kosten herunter kommen und nicht die Volle Summe ( 1 % vom Listen preis + 0,30cent pro km Arbeitsweg ) versteuern.

Was wäre eine rechtlich saubere und nicht finanziell schlechtere Version?
Was ist die gesetzliche Grundlage, damit man einen Firmenwagen von einem bestimmten Ort versteuern kann? Was muß Vorliegen? Briefkasten, Mietvertrag, Wohnung etc.

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte Ihre Frage anhand des dargestellten Sachverhaltes und des ausgelobten Einsatzes wie folgt beantworten:

1. Sie müssen unterscheiden zwischen Versteuerung des Privatanteils des Firmenwagens, der steuerlichen Absetzbarkeit von beruflich veranlassten Fahrten und den Familienheimfahrten.


2.Den Privatanteil des Firmenwagens haben Sie mit 1% des Bruttolistenneupreises als Einkommen zu versteuern. Hinzu kommen 0,3 % für die Fahrten Wohnung-Arbeit. Welche Strecke dies ist, kommt darauf an von wo die Fahrten tatsächlich ausgeführt worden sind. Fahren Sie also 200 mal im Jahr von Ihrem Erstwohnsitz zur Arbeit sind diese Fahrten mit 0,3 % hinzuzurechnen und gleichzeitig mit 0,30 € pro km abzuziehen. Von daher können Sie keinen Wohnort "konstruieren" sondern der tatsächliche Wohnort für die einzelne Fahrt ist nachzuweisen, notfalls durch Belege oder Fahrtenbuch.

3. Hinsichtlich der Familienheimfahrten erkennt das Finanzamt grundsätzlich nur eine pro Woche an. Sollten Sie also mehrmals die Woche zu Ihrem Erstwohnsitz fahren müssen Sie diese Fahrten als Werbungskosten über die 0,3 € pro km absetzen.
In diesem Fall könnten Sie jedoch Probleme mit der Anerkennung des Zweitwohnsitzes bekommen, wenn Sie diesen tatsächlich nie nutzen.

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