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Frage an die Sozialrechtsexperten ALG II


11.02.2007 18:05 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Hallo,

ch habe im Januar 2007 einen Vermittlungsvorschlag von der Arge erhalten, bei dem ich mich telefonisch bewerben sollte.
Dies habe ich auch getan.


Ich war doch etwas überrascht, als ich folgendes Schreiben im Briefkasten fand:
Einladung der Arge für morgen um 9 Uhr zur persönlichen Vorstellung.
Als Begründung wurde angegeben:
Ich möchte mit Ihnen das Ergebnis meines Vermittlungsvorschlag bei der Firma XXXX (Zeitarbeit)erörtern.

Für mich liest sich dieses Schreiben so, als ob die Arge davon ausgeht, das ich mich dort nicht telefonisch beworben habe bzw.
mich weigerte diese Stelle anzutreten .

Eigentlich müsste sich doch der Personalchef an das Telefonat erinnern.

Wie soll ich mich nun verhalten, dass mir das ALG II nicht gekürzt wird ? Beweisen kann ich die telefonische Bewerbung nicht.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen




Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Zunächst sollten Sie abwarten, was man bei der ARGE tatsächlich mit Ihnen besprechen will. Wenn Ihnen von dort eine telefonische Bewerbung nahe gelegt wird und sie diese auch tatsächlich vorgenommen haben, wird Ihnen keine Leistung gekürzt werden. Sie sollten daher in der Lage sein, morgen über den Verlauf des Bewerbungsgesprächs (sowie alle näheren Umstände wie Tag und Uhrzeit) und das Verhalten des Personalchefs Auskunft geben zu können. Wenn die ARGE dann mit diesem Rücksprache hält und ihn über die stattgefundene Bewerbung befragt, haben Sie ja Fakten an der Hand. Ihnen müsste nachgewiesen werden, dass Sie sich nicht beworben haben. Ggf. haben Sie auch mittels eines Einzelverbindungsnachweises Ihres Telekommunikationsunternehmens doch eine Beweismöglichkeit.

Wenn dann dennoch eine Leistungskürzung ausgesprochen werden sollte, rate ich Ihnen, einen im Sozialrecht spezialisierten Rechtsanwalt vor Ort aufzusuchen und mit der Einlegung eines Widerspruchs und einem Antrag auf Akteneinsicht zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
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