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Frage - Maklerrecht/Courtage


29.12.2012 13:24 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von



Guten Tag,

ich habe die folgende Frage aus dem Maklerrecht:

- Der Makler hat uns ein Exposé geschickt, in dem eine Maklercourtage in Höhe von 6.25% inkl. MwSt. erwähnt ist (Preis des Einfamilienhauses ist ca. 400.000 EUR)
- Wir haben das Haus mit dem Makler besichtigt
- Nach der Besichtigung haben wir vom Verkäufer erfahren, dass er keinen Vertrag mit dem Makler hat und er auch für einen direkten Verkauf bereit ist

Zu den Fragen:
1- Wenn wir das Haus direkt kaufen: Hat der Makler Anspruch auf seine Courtage, weil er uns das Exposé geschickt und die Besichtigung organisiert hat?
2- Wir haben keinen Vertrag mit dem Makler abgeschlossen. Die einzige Dienstleistung, die er erbracht hat, ist die Organisation der Besichtigung. Er war sehr schlecht vorbereitet, alle Fragen wurden vom Verkäufer beantwortet. Kann man das fehlende Wissen des Maklers bzw. seine schlechte Vorbereitung als Grund für die Entscheidung direkt zu kaufen verwenden?
3- In den AGB des Maklers steht "Ist dem Empfänger das von uns nachgewiesene Objekt bereits bekannt, hat er uns dieses innerhalb von 5 Tagen mitzuteilen und auf Verlangen zu belegen". Können wir das als Argument gegen die Maklercourtage verwenden? Das Objekt war uns tatsächlich bekannt, wir wussten nicht, dass es vom Verkäufer auch privat angeboten wird. Deshalb haben wir den Makler kontaktiert.
Ich brauche eine Rückmeldung heute.
Da es sich um eine klassische Frage handelt, die m.E. von einem Fachanwalt ohne besondere Recherchen beantwortet werden kann, rechne ich mit einem Honorar von 25 EUR.
MFG
LAMINE
02.01.2013 | 11:16

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

auch wenn der Makler keinen Auftrag mit der Verkäufer hatte, sind Sie verpflichtet, die Provision zu bezahlen, wenn er ausdrücklich auf die Provision hingewiesen hat, Sie dies akzeptierten (z.B. durch Unterschrift) und Sie aus diesem Grund Kontakt zum Verkäufer hergestellt hatten und das Haus gekauft haben.

Es kommt deshalb kein Maklervertrag zustande, wenn der Makler ein Objektangebot aushändigt, in dem auf die Provisionszahlungspflicht des Käufers im Falle des Kaufes hingewiesen wird und der Kunde dies bloß entgegennimmt und das im übersandten Exposé des Maklers bereits hinreichend identifizierte Objekt erwirbt, wenn im Anschluss daran keine weiteren billigend entgegengenommenen Maklerdienste mehr entfaltet werden (Bundesgerichtshof in: NJW 1984, S. 232).

Wenn Sie sich noch innerhalb der Frist befinden und Sie das Objekt tatsächlich kannten, sollten Sie dies auf jeden Fall mit einer kurzen Ausführung mitteilen.
Dies kann dann als zusätzliches Argument gegen eine Provisionspflicht eingebracht werden.


ANTWORT VON

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