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Frage ????

| 13.03.2012 13:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


16:53

Vorstellungsgesprech


Text:
Guten Tag

Ich habe ein Vorstellungsgespräch gehabt am 12.03.2012 um 11.15Uhr ich habe ein Termin bei Herrn Franke Stunden Lohn 8.20Euro als Recyclingwerker .
Er wollte mich am Montag den 19.03.2012 einarbeiten wo ich gut bin und dann auch einstehlen und im dem Gespräch habe ich meine Behinderung Erwent und dann sagte er ich muss das noch gucken sagte er und meldet sich bei mir noch heute habe ich eine E-Mail bekommen und eine Absage finde das bisschen komisch erst zusagen und wo ich die Behinderung Erwent habe wurde ich Abgesagt.

Bei Intresse wurde ich den Auftrag abgeben

13.03.2012 | 14:42

Antwort

von


(587)
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Tel: 0202 76988091
Web: http://www.kanzlei-scheibeler.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sie haben vollkommen Recht, das Verhalten Ihres potentiellen neuen Arbeitgeber ist seltsam.

Zum Einen: Wenn Ihnen mündlich bereits die Anstellung fest zugesagt wurde, ist ein Arbeitsvertrag bereits zustande gekommen, und Sie können verlangen, dort anzufangen. Natürlich könnte Ihr Arbeitgeber Sie gleich wieder kündigen, weil Sie ja keinen Kündigungsschutz haben und das Integrationsamt noch nicht zustimmen muss gemäß´§ 90 Abs. 1 Nr. 1 SGB IX . Sie haben aber vom Grundsatz her Anspruch auf einige Wochen Arbeit und Lohn.

Zum Anderen: Wenn die Aussagen beim Einstellungespräch so zu verstehen sind, dass eine Anstellung noch nicht fest zugesagt wurde und eine Absage wegen der Behinderung erfolgte, haben Sie ggf. Anspruch auf eine Entschädigung nach dem Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, weil Sie aufgrund Ihrer Behinderung diskriminiert worden sind. Die Entschädigung beträgt höchstens drei Monatsgehälter, § 15 Abs. 2 AGG .

ABER: Sie müssen den Verlauf des Gespräches und den Umstand, dass Sie die Anstellung wegen Ihrer Behinderung nicht erhalten haben, beweisen. Ggf. hat sich inzwischen ein anderer Bewerber gefunden, der bereits zuvor schon einmal als Recyclingwerker tätig war und daher nicht eingearbeitet werden muss o.ä. Der Beweis könnte also schwierig werden, so dass ich Ihnen nur empfehlen kann, einen örtlichen Anwalt zwecks weiterer Beratung und Klärung der Angelegenheit aufzusuchen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 13.03.2012 | 14:50

Guten Tag die suchen sehr viele Leute die suchen nicht nur 1 Person.Das weiß ich von Arbeitsamt weil die mich angerufen haben.
Wie kann ich ihnen beauftragen ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 13.03.2012 | 16:53

Sehr geehrter Fragesteller,

am Besten ist es immer, wenn man den Sachverhalt in einem persönlichen Gespräch klärt. Daher rufen Sie bitte an und vereinbaren einen Termin, Sie wohnen ja noch in erreichbarer Entfernung.

Wenn Ihnen die Anreise zu weit ist, können Sie auch einen Termin bei einem Anwalt vor Ort vereinbaren.

Für die Vertretung fallen weitere Gebühren an. Die hier ausgelobte Gebühr würde angerechnet.

Bewertung des Fragestellers 13.03.2012 | 15:39

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ANTWORT VON

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