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Fotovisualisierung vom Auftragnehmer mit Haus vom Bauherren veröffentlicht

09.09.2014 01:01 |
Preis: ***,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von


Für unsere Kunden erstellen wir nach Auftragserteilung zur Abstimmung der Ausführung und Vorfreude eine Fotovisualisierung mit einem Terrassendach. Dazu hat der private Auftraggeber ein Foto von seinem Haus uns zur Verfügung gestellt. In diesen Foto haben wir das bestellte Bauvorhaben grafisch eingesetzt.

Weil dieses Foto mit dem neuen Terrassendach sehr gut geworden war, haben wir dies auf unsere Facebook Seite für die Bewerbung unserer Produkte genommen.

Der Kunde hat uns danach mitgeteilt, dass er 2.000 Euro Schadensersatz fordert, weil das Foto von seinem Privatgrundstück mit einer hohen Bockleiter erstellt wurde. Somit ist das Foto urheberrechtlich geschützt und fordert den Schadensersatz. Die Fotos hat ihm ein Fotograf erstellt, so teilt er mit.

Eingrenzung vom Fragesteller
09.09.2014 | 01:16
09.09.2014 | 09:59

Antwort

von


(817)
Langener Landstraße 266
27578 Bremerhaven
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Diese möchte ich Ihnen gerne wie folgt beantworten:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, hat der private Auftraggeber Ihnen das Foto zur Verfügung gestellt. Dieses Foto ist als sog. Lichtbildwerk (wenn es besonders hochwertig ist und besonders aufwändig aufgenommen wurde) aber zumindest als sog. Lichtbild gem. § 72 UrhG: Lichtbilder geschützt.

Mit anderen Worten kann der Urheber und/oder Nutzungsberechtigte Ihnen gegenüber Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche aufgrund einer unberechtigten Verwendung (hier konkret Veröffentlichung und Vervielfältigung) geltend machen.

Sofern ein Fotograf das Foto angefertigt hat, hätte dieser die aufgezeigten Rechte. Sofern er zudem dem privaten Auftraggeber die Nutzungsrechte hieran eingeräumt hat, könnte auch dieser zivilrechtlich gegen Sie vorgehen.

Mit anderen Worten könnten Sie kostenpflichtig abgemahnt werden, die Anwaltskosten für diese Abmahnung hätten Sie gem. § 97a UrhG: Abmahnung grundsätzlich zu tragen.

Den Schadensersatz halte ich aber für überzogen.

Im Ergebnis rate ich Ihnen dringend an, die Sache ernst zu nehmen und ohne Schuldanerkenntnis eine vorbeugende Unterlassungserklärung abzugeben, um zu verhindern, dass Anwaltskosten der Gegenseite (sollten diese anfallen) erstattungsfähig sind.

Den Schadensersatz sollte man gegebenenfalls aushandelt. Hier sollte die Gegenseite erst einmal Ihre Rechte nachweisen können (also dass das Foto tatsächlich vom Fotografen gemacht wurde).

In solchen Konstellationen empfiehlt es sich immer einen auf Urheberrecht spezialisierten Rechtsanwalt zu beauftragen. Gerne steht Ihnen meine Kanzlei mit mehrjähriger Schwerpunktsetzung im Bereich des Urheberrechts bei Interesse zur Verfügung. Bei Interesse können Sie mich gerne (zunächst natürlich völlig unverbindlich) per E-Mail (info@drnewerla.de) kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß von der Nordsee

Dr. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla
Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

ANTWORT VON

(817)

Langener Landstraße 266
27578 Bremerhaven
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
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RECHTSGEBIETE
Markenrecht, Urheberrecht, Fachanwalt Informationstechnologierecht, Fachanwalt Gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt Urheber- und Medienrecht
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