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Fotoshooting - fehlende Rechnung und unvollständiger Vertrag

29.07.2013 09:08 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits im Februar schon fand ein so genanntes Modelsharing statt. Hierbei organisierte ein Veranstalter Location und Fotomodel und stellte dies gegen Gebühr zur Verfügung.

Seither (u.a. auch mit anwaltlicher Unterstützung) habe ich versucht -außergerichtlich- zu bekommen, was eigentlich sonst selbstverständlich ist, nicht aber in diesem Fall:

1.) Die Ausstellung einer Rechnung durch den Veranstalter

2.) Die Zusendung eines vollständigen und korrekten Vertrags.

zu Punkt 1:
Der Anbieter bot es gewerblich an, ich möchte es entsprechend absetzen, kann es aber nicht, weil er das Ausstellen der Rechnung - ohne Begründung - verweigert.

zu Punkt 2:
Es waren fünf Model vor Ort. Auf dem Vertrag sind nur 4 Namen und Unterschriften zu finden. Es fehlt also eine. Ich kann sie mir auch nicht selbst nachholen weil mir der Name gar nicht bekannt ist. Zweiter Punkt: ein Model war Minderjährig, was uns verschwiegen wurde. In diesem Fall ist m.E. die Zustimmung zur Übertragung der Bildrechte durch die Erziehungsberechtigten zwingend erforderlich.

Beides wurde mehrmals angemahnt mit großzugügen Fristen.

Keine Reaktion.

Ich benötige daher nunmehr eine vorbereitete Klageschrift, die ich (oder Sie als Anwalt) bei Gericht einreichen kann. Der antwortende Anwalt sollte sich bitte auch bereit erklären mich gerichtlich im Bedarfsfall zu vertreten.

Vielen Dank und freundliche Grüße
N.T.

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für die gestellte Frage.Ihr Ärger ist gut nachzuvollziehen.

Aus §§ 368 BGB , 14 UStG folgt, dass Sie ggf. einen Anspruch auf eine Rechnung/Quittung haben.
DIeses müsste man anhand weiterer Einzelheiten überprüfen. Da es sich dort teilweise um vertrauliche Angaben handeln kann, bitte ich Sie, Kontakt per Mail aufzunehmen.

Im Hinblick auf den Vertrag gilt folgendes: Eine Formvorschrift dürfte für den Vertrag nicht existieren. Dies bedeutet, dass der Modelsharingvertrag grundsätzlich auch mündlich geschlossen werden könnte. In der Regel geschieht dies jedoch schriftlich, um spätere Beweisprobleme zu verhindern.

Aussergerichtlich kann es schwer werden,den Anspruch auf Übergabe eines Vertrages durchzustetzen, vorausgesetzt solch einer existiert.

In einem gerichtlichen Rechtsstreit können wir jedoch die Vorlage der Vertragsurkunde verlangen.

Im Hinblick auf die Bildrechte muss zunächst unterschieden werden- die Rechte gehören auch dem Fotografen gehören.Ich nehme an, dass dies geklärt ist und keine Probleme bereitet. Über die Bildrechte an der eigenen Person können Minderjährige -grade kommerziell- mit Genehmigung der Erziehungsberechtigten verfügen(§ 22 KUG )

Es ist in diesem Fall aber denkbar, dass dort eine Genehmigung bereits vorlag. Sollte dies nicht der Fall sein - dann dürfte hier den Veranstalter ein Organisationsverschulden treffen, womit er Sie von möglichen Schadenersatzansprüchen freistellen muss, die sich daraus ergeben könnten, dass z.B.Fotos nicht verwendet werden dürfen. Jedenfalls könnten Sie einen Anspruch auf Übersendung der zustimmung haben, andernfalls könnte ein Anspruch dahingehend bestehen, dass der Veranstalter sich verpflichtet, für eventuelle Probleme, die sich aus der Verwendung ergeben, zu haften. Das Besorgen der Zustimmung könnte als Nebenvertragspflicht eingestuft werden.

Auch hier wäre weitere Kontaktaufnahme mit weiteren Angaben notwenig.

Ich vertrete Sie gerne im weiteren Verlauf der Angelegenheit.DIe Gebühren für Rechtsanwälte, besonders im gerichtlichen Verfahren, sind einheitlich gesetzlich geregelt und nicht disponibel. Im Falle einer Klage richten sich die Gebühren nach dem RVG.

Gerne vertrete ich Sie in einem Rechtsstreit. WEgen der Einzelheiten bitte ich um Kontaktaufnahme,vorab per Email oder telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen aus Bielefeld
T.Asthoff

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