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Foto meiner Cousine in mein Album bei StudiVz eingestellt, jetzt Klage der Mutter

| 01.03.2009 17:20 |
Preis: ***,00 € |

Urheberrecht, Markenrecht, Patentrecht


Beantwortet von


20:24

Guten Tag, ich habe von meiner kleinen Cousine in mein privates StudiVz Album ein Foto eingestellt, welches auf meiner Geb.Party, an der meine Cousine und Tante teilgenommen haben, gemacht wurde. Etwas später, als ich meine Tante um Erlaubnis für die Einstellung fragte, bejaht sie dies (bei Studi wird man vorm Einstellen gefragt, ob man die Erlaubnis hat die Bilder einzustellen) Zu diesem Zeitpunkt hatten meine Mutter und meine Tante sich zerstritten, aber wie gesagt, meine Tante erlaubte es mir, was meine Oma und mein Opa bezeugen können. Nun bekam ich die Aufforderung von einem Anwalt, die Bilder umgehend zu entfernen, da ich das Urheberrecht usw. verletzt hätte (was ich vor lauter Erstaunen auch sofort tat) und auszuhändigen und 450 € Anwaltgebühren zu übernehmen, ebenso sollte ich eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterschreiben. Ich unterschrieb dies, strich wohl den Teil mit der Übernahme der Kosten raus, da ich nicht verstehe, warum ich dies bezahlen soll.Es kam ein weiteres Schreiben, wonach man nun mit mir vor Gericht gehen werde, da ich die Kosten nicht bezahlt habe und somit Wiederholungsgefahr bestehen würde (obwohl ich unterschrieben habe, es nie mehr zu machen).Mittlerweile habe ich auch einen Anwalt, der an die Gegenpartei schrieb, dass man die ganze Situation nicht verstehen würde und gefragt hat, warum die Tante nicht auf meine Anrufe reagiert bzw. warum meine Tante mir das nicht persönlich mitgeteilt hat. Auf jeden Fall geht die ganze Sache jetzt vor Gericht. Meine Frage ist, da ich Studentin bin und nicht gerade viel Geld besitze (Prozesskostenbehilfe wird beantragt) wie meine Aussichten in dieser Sache sein werden. Zählen da meine Zeugen (Eltern der Tante) Ausserdem habe ich die Erlaubnis nur mündlich, gilt so was auch? Vielen Dank, wäre froh, wenn Sie mir helfen könnten, kann schon nicht mehr schlafen versteh das einfach nicht!

01.03.2009 | 18:32

Antwort

von


(1135)
Kurfürstendamm 70
10709 Berlin
Tel: 03036445774
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie die strafbewehrte Unterlassungserklärung unterschrieben haben und nur die Übernahme der Anwaltsgebühren gestrichen haben, ist die Wiederholungsgefahr ausgeräumt.

Zu den Erfolgsaussichten:
Ein mündliches Einverständnis ist absolut ausreichend, jedoch haben Sie die Beweislast, d.h. Sie müssen beweisen, daß das Einverständnis gegeben wurde. Dies ist bei mündlichen Einverständnissen naturgemäß schwieriger als bei schriftlichen.

Ihre Großeltern sind als Zeugen durchaus zulässig, zumal das Verwandtschaftsverhältnis zu beiden Parteien gegeben ist und daher unbeachtlich ist.

Kritisch dürfte allenfalls die abgegebene Unterlassungserklärung sein, da Sie dem Gericht erklären müssen, wieso Sie eine Unterlassungserklärung abgegeben haben, zu der Sie nicht verpflichtet waren.
Davon abgesehen haben Sie gute Chancen, das Verfahren zu gewinnen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Rückfrage vom Fragesteller 01.03.2009 | 20:21

Guten Abend und vielen lieben Dank für Ihre Antwort.

Zu Ihrem Satz "Kritisch dürfte allenfalls die abgegebene Unterlassungserklärung sein, da Sie dem Gericht erklären müssen, wieso Sie eine Unterlassungserklärung abgegeben haben, zu der Sie nicht verpflichtet waren"
Hierzu hat mir mein Anwalt geraten, er meinte der Gegenanwalt würde dann aller Voraussicht nach die Sache wegen Nichtigkeit fallen lassen.Ich war auch sehr erschrocken über die ganze Sache.Also habe ich das auch unterschrieben, in der Hoffnung, das war es jetzt. Aber im Gegenteil, im nächste Schreiben schrieb er, dass meine Tante nichts von dem Foto wusste und auch nie ihre Erlaubnis gegeben hätte, weder zum Einstellen noch hätte sie gewusste, dass Fotos auf der Feier gemacht wurden bzw. sie wäre nie auf der Feier gewesen. Auf dem Foto ist eine leere Flasche Sekt beim Kind zu sehen und dies wäre für ein Kind eine verfängliche Situation und somit könnte man der Kindsmutter Vernachlässigung nachsagen. Verschlimmerte die Flasche Sekt auf dem Foto die Situation? Wenn die Gegenpartei Klage bei Gericht/Richter einreicht, besteht die Möglichkeit, dass die Klage abgewiesen wird, also es erst gar nicht zum Verfahren kommt? Oder wenn es zur Verhandlung kommt, dass der Richter z.B. sagt, jeder trägt seine Kosten? Ach ja, Gegenanwalt besteht drauf, dass die Unterlassungserklärung ungültig ist, wie gesagt wegen der Streichung der Kostennote. Ihre Antwort hat mich schon ein wenig beruhigt, vielen Dank+schönen Abend! Habe gerade vorm Senden erst den Hinweis zur kostenlosen Nachfrage gelesen, sollte Sie hierauf nicht mehr kostenlos antworten können, trotzdem Danke.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.03.2009 | 20:24

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Flasche Sekt auf dem Foto ist absolut unbeachtlich, solange das Kind diese nicht an den Mund setzt und austrinkt.

Wenn die Klage in sich unlogisch ist oder die Gerichtsgebühren nicht bezahlt werden, kann die Klage bereits im Vorfeld abgewiesen wird.

Wenn sich die Parteien vergleichen, kann der Richter die Kosten beiden Parteien aufgeben.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.03.2009 | 20:28

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