Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Formulierung zur Kündigungsfrist

16.08.2010 16:39 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich werde in Kürze meinen Arbeitsgeber wechseln und habe jetzt den neuen Anstellungsvertrag vorliegen. Es geht um eine Position als zweiter Geschäftsführer in einer kleineren Firma (<50 Mitarbeiter). Mit den Firmeninhabern wurde ausgehandelt, dass vom 1. Arbeitstag an eine Kündigungsfrist von 12 Monaten gelten soll. Ich möchte damit sicherstellen, dass ich im Falle eines Scheiterns genügend Zeit habe, um eine adäquate neue Anstellung zu finden.
Im Vertrag steht nun die Formulierung:"Das Arbeitsverhältnis kann von jeder Vertragspartei mit einer Kündigungsfrist von 12 Monaten zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt hiervon unberührt."
Meine Frage: Ist mit dieser Formulierung in jeder Hinsicht, abgesehen von der angesprochenen außerordentlichen Kündung natürlich, garantiert, dass gleich ab dem ersten Arbeitstag die gewünschte lange Kündigungsfrist gilt?
Über eine Probezeit oder dergleichen steht im Vertrag nichts.
Wenn die Formulierung nicht oder allein nicht juristisch eindeutig ist, dann bitte ich um eine entsprechende Alternativformulierung.

16.08.2010 | 17:02

Antwort

von


(1213)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wir folgt Stellung:


Da die gesetzliche Grundkündigungsfrist gem. § 622 BGB: Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen ebenso wie die verlängerten Kündigungsfristen gem. § 622 BGB: Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen einzelvertraglich verlängert werden darf, ist die Vereinbarung der von Ihnen zitierten Kündigungsfrist zulässig. Das Erfordernis, daß die Kündigungsfrist des Arbeitnehmers nicht länger bemessen sein darf als die des Arbeitgebers (vgl. § 622 BGB: Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen ), ist ebenfalls erfüllt.

Wenn der Arbeitsvertrag, wie Sie schreiben, keine Probezeit vorsieht, gilt die von Ihnen gewünschte zwölfmonatige Kündigungsfrist. Und das ab Beginn des Arbeitsverhältnisses.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(1213)

Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht (Arbeiter und Angestellte), Erbrecht, Familienrecht, Straßen- und Verkehrsrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, allgemein, Kaufrecht, Strafrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 81030 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle Info ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr freundlich, kompetent, hilfreich ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Eine schnelle, präzise und unmissverständliche Antwort – vielen Dank! ...
FRAGESTELLER