Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Formulierung im Mietvertrag

| 03.11.2018 17:36 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben ein EFH gemietet und wohnen hier seit einigen Jahren. Es besteht ein Formularmietvertrag ( sog. Sigel-Einheitsmietvertrag lt. Deckblatt). Die Immobilie ist rund 30 Jahre alt und nach und nach zeigen sich erste Schäden an Wasserleitungen, Carport, Zaun usw., die aber nicht durch uns verschuldet wurden. In unserem Mietvertrag gibt es folgende handschriftliche Vereinbarung: "Mieter übernimmt Gartenpflege
und Werterhaltungsarbeiten im Außenbereich ( z.B. Streichen Zaun, Carport etc.)".
Folgende Fragen beschäftigen uns: Ist die Vereinbarung in diesem Wortlaut gültig? Welche Arbeiten schließt sie ein? Wie ist das "etc." vom Umfang einzuschätzen? Ist das überhaupt möglich? Der Vermieter hat uns- allerdings mündlich- beim Einzug gesagt, wir hätten im Garten freie Hand.
Haben wir generell als Mieter die Aufgabe, uns quasi verwalterisch um das Haus zu kümmern? Der Eigentümer lebt einige Fahrstunden von uns entfernt und kommt ein oder zwei Mal im Jahr in den Ort. Er möchte aber zu jeder Zeit wissen, wo sich Schäden andeuten und weist ansonsten den Anspruch zurück, sich über den baulichen Zustand des Eigenheims unterrichten zu müssen oder zu wollen.
Ich bedanke mich im Voraus für eine Antwort. Freundliche Grüße B.A.
03.11.2018 | 18:29

Antwort

von


(2243)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Ratsuchender,


die Klausel ist unwirksam.

Denn es ist gar nicht erkennbar, was auf Sie zukommen soll: Sollen Sie die Arbeiten durchführen, oder auch die Materialkosten tragen?

Allein wegen dieser möglichen Auslegung ist die Klausel unwirksam.

Zudem ist Instandhaltung im Außenbereich allein Vermietersache, so dass auch deshalb die Arbeiten im gesamten Außenbereich nicht von Ihnen, sondern vom Vermieter auf dessen Kosten durchzuführen sind.


Anders sieht es allerdings mit der Verpflichtung aus, den Vermieter über Schäden zu informieren.

Diese Pflicht haben Sie als Mieter auch ohne vertragliche Absprache nach § 536c BGB , also schon gesetzlich und machen sich sogar schadenersatzpflichtig, wenn Sie einen Schaden nicht dem Vermieter melden. Daher sollte diese Mängelanzeige auch immer schriftlich erfolgen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Bewertung des Fragestellers 05.11.2018 | 07:34

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Meine Frage wurde verständlich, kompakt und dennoch ausreichend beantwortet. Diese Art der gesicherten Information kann ich absolut weiterempfehlen. Zudem konnte ich in kürzester Zeit meine Unklarheiten beseitigen. Vielen Dank dafür."
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Thomas Bohle »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 05.11.2018
5/5,0

Meine Frage wurde verständlich, kompakt und dennoch ausreichend beantwortet. Diese Art der gesicherten Information kann ich absolut weiterempfehlen. Zudem konnte ich in kürzester Zeit meine Unklarheiten beseitigen. Vielen Dank dafür.


ANTWORT VON

(2243)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht