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Formulierung Testament Lebenspartner

| 11.11.2007 22:26 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai


Hallo,
bin Eigentümer einer Wohnung,bin allein im Grundbuch eingetragen. Habe 2 kinder, eines aus meiner Ehe (geschieden) und das zweite kind unehelich.
Lebe z.Z. mit meiner Lebenspartnerin (wir haben keine gemeinsamen Kinder) in meiner Wohnung.nun möchte ich meine Lebenspartnerin absichern.
Frage:
kann ich folgenden Text als Testament handschriftlich mit Uhrzeit und Datun natürlich auch Unterschrift verfassen, damit sie später auch abgesichert ist.

Letztwillige Verfügung
Hiermit erlege ich meinen Erben auf, dass meine Lebenspartnerin, xxxx 10 Jahre nach meinem Tod weiterhin in meiner Wohnung xxxxxx alleinig mietfrei (bei selbst zu tragenden Nebenkosten) leben soll. In dieser Zeit darf die Wohnung seitens der Erben nicht veräußert oder anderweitig vermietet werden.

weiterhin ist das vermögen wie folgt aufzuteilen:
- meine Kinder erhalten den jeweiligen Pflichtanteil
- das Restvermögen verteilt sich zur Hälfte an meine Eltern (xxxxx und xxxxx) sowie an meine Lebenspartnerin xxxxx.
- Sollten die Eltern (xxxx und xxxx) vor meinem Ableben sterben , so geht deren Anteil ebenfalls an meine Lebenspartnerin xxxxx über.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt.
Gegen die von Ihnen ersonnene letztwillige Verfügung bestehen keine Bedenken. Allerdings wäre noch an die Lastenverteilung im Nutzungszeitraum des Niesbrauchs zu denken (Instandhaltung, etc.). Wünschen Sie eine Regelung für den Fall des frühzeitigen Ablebens der Lebenspartnerin (etwa vor den Eltern)? Sie sollten daran denken, dass der testamentarische Anspruch der Lebenspartnerin auf den Nießbrauch nur gegen die (Mit)Errben geltend gemacht werden kann. D.h., wenn aus irgendeinem Grund ein Dritter Rechte an de, Grundstück geltend machen kann, besteht keine Möglichkeit alleine aufgrund des Testamentes den Nießbrauch gegen diesen durchzusetzen. Hierzu wäre eine dingliche Belastung (Eintrag des Nießbrauchs in das Grundbuch) um das Recht auch Dritten gegenüber geltend machen zu können. Andererseits können Sie das bestehende Testament (etwa bei einem Zerwürfnis) viel leichter wieder ändern. Es kann durch ein neues Testamet aufgehoben werden. Die dingliche Bealstung ist ungleich schwerer zu beseitigen.

Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -

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