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Formulierung GV-Auftrag / Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

18.05.2010 12:12 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Sonja Richter


Ich habe eine vollstreckbare Ausfertigung eines Titels gegen einen Schuldner. Mir sind der Arbeitgeber sowie die Bankverbindung des Schuldners bekannt.

Ich möchte erreichen, daß der GV direkt versucht aus diesen beiden Quellen zu Pfänden.

Ich benötige nur den Wortlaut wie die Anträge zu formulieren sind.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage auf Grundlage der mir vorliegenden Informationen und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Wenn Ihnen Bankverbindung und Arbeitgeber bekannt sind, bietet sich eine Konto- bzw. eine Lohnpfändung an. Diese erfolgt jedoch nicht über den Gerichtsvollzieher. Vielmehr erläßt der Rechtspfleger am Gericht auf Ihren Antrag hin einen entsprechenden Pfändungs- und Überweisungsbeschluß. Eine Sammlung der Vordrucke für diese Beschlüsse finden Sie u.a. hier: http://www.justizportal.niedersachsen.de/master/C10460917_N8926455_L20_D0_I3749483.html. Dabei müssen Sie sowohl den Antrag (erstes Formular) als auch den beantragten Beschluß ausfüllen und an das Vollstreckungsgericht (Amtsgericht Ihres Schuldners) senden.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Sonja Richter
- Rechtsanwältin -

Nachfrage vom Fragesteller 18.05.2010 | 12:56

Vielen Dank für die Hinweise.

Hierzu noch folgende Fragen:

- Kann die Lohn und Kontopfändung gleichzeitig beantragt werden?
- Sehe ich das richtig, daß dann die Gerichtskosten von 15,00 Euro für zwei (Dritt-?)Schuldner berechnet werden?
- Müssen die Kosten zwingend mit Marken/V-Scheck gezahlt werden oder besteht auch die Möglichkeit einer Überweisung, ggf. Vorab

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.05.2010 | 14:03

Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich spricht nichts dagegen, beide Pfändungen gleichzeitig zu beantragen. Es muß jedoch bei Antragstellung der Titel vorgelegt werden, so daß Sie beide Anträge gemeinsam mit dem Titel verschicken sollten.

Da es sich um zwei Anträge handelt, müssen Sie auch zweimal Gerichtskosten verauslagen, die der Schuldner Ihnen jedoch ebenfalls erstatten muß.

Wenn Sie die Kosten nicht (vorab) mit Verrechnungsscheck bezahlen, erhalten Sie nach Antragseingang eine Kostenrechnung des Gerichts. Daraufhin können Sie den Betrag überweisen. Sobald das Geld der Justizkasse gutgeschrieben wird, wird der Antrag weiter bearbeitet.

Mit freundlichen Grüßen

Sonja Richter
- Rechtsanwältin -

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