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Formel zur Berechung der Überbaurente?


24.02.2005 17:31 |
Preis: ***,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Damen und Herren,
eine Gemeinde hat vor zwei Jahren ein bebautes Grundstück verkauft. Nunmehr hat der neue Eigentümer festgestellt, dass vom Nachbargrundstück die Garage einschließlich Vorbau des Wohnhauses auf sein Grundstück überbaut ist. Der neue Eigentümer möchte für die Überbauung eine Überbaurente und hat sich an den damaligen Veräußerer (hier die Gemeinde) gewandt zwecks Höhe der Überbaurente, die er verlangen kann.
Im BGB § 913 ist die Zahlung einer Überbaurente geregelt.
Gibt es eine Formel zur Berechung der Höhe der Überbaurente bzw. wie errechnet man die Höhe einer Überbaurente?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine einfache Formel zur Berechnung der Höhe der Rente gibt es leider nicht.

Die Höhe der Rente kann zunächst durch Vereinbarung der Parteien oder durch Urteil festgelegt werden (§ 914 Abs. 2 Satz 2, Abs. 3 BGB). Maßgebend ist der Nutzungsverlust für das belastete Grundstück. Es kommt dabei maßgeblich auf den Verkehrswert der überbauten Fläche zum Zeitpunkt der Grenzüberschreitung (§ 912 Abs. 2 Satz 2 BGB) an, welcher Bemessungsgrundlage ist. Sodann ist die Nutzungsdauer des Überbaus zu prognostizieren. Als Überbaurente ist die normale Rendite aus dem Kapitalwert der überbauten Grundstücksfläche bezogen auf die Nutzungsdauer des Überbaus zu ermitteln und durch Abzinsung der jährliche Geldbetrag zu ermitteln.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt






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