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Form der Unterhaltszahlung


| 31.08.2005 20:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Hallo,
wir befinden uns seit 03/2005 im Trennungsjahr. Meine Frau und die Kinder sind mit Ihrem Chef zusammengezogen. Ich habe für unsere Kinder beim Jugendamt Gruppe 6 anerkannt. Für meine Frau habe ich die freiwillig vereinbarten Zahlungen von EU seit sie mich auf "mehr" Unterhalt verklagt hat eingestellt. Den KU zahle ich "mit Absicht" nicht immer zum ersten eines Monats, sondern immer ein paar Tage später, jedoch nie nach dem 5. eines Monats.
Sie soll nicht denken dass alles vom Himmel fällt ! Über ihren RA hat sie mir nun Zwangsmanahmen androhen lassen, falls ich nochmal verpätet zahle. Ich nehme das nicht besonders ernst, da die Mühlen der Justiz ja eh sehr langsam arbeiten.
Hier meine Fragen:

1. Bin ich verflichtet zur Zahlung von Unterhalt einen Dauerauftrag einzurichten ?
2. Kann ich den Unterhalt auch bar gegen Unterschrift bezahlen ?
3. Kann sie die Annahme von Barzahlung verweigern ?
4. Was wäre, falls sie den Unterhalt in bar nicht an nimmt?
5. Was, wenn ich sie nicht antreffe, wie oft muss ich "natürlich"
mit Zeugen versuchen den Unterhalt zu überbringen ?

Ich weise vorsorglich darauf hin, dass das Verhältnis aufgrund der Schweinereien die hier gelaufen sind wirklich sehr sehr angespannt ist. Den Unterhalt würde ich deshalb nur in Begleitung von weiteren Zeugen bar bezahlen. Tätliche und verbale Übergriffe wird es zumindest bei der Übergabe nicht geben !

Vielen Dank

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nun zu Ihren Fragen im Einzelnen:

1)
Eine Verpflichtung zur Einrichtung eines Dauerauftrages besteht aus keinem rechtlichen Gesichtspunkt.

2)
Selbstverständlich kann der Unterhalt auch bar gegen Quittung gezahlt werden.

3)
Die frau kann jederzeit die Annahme verweigern, allerdings kann darin kein Verzicht auf die Unterhaltszahlungen für die Kinder gesehen werden, denn auf Kindesunetrhalt kann man nicht verzichten.

4)
Sie sollten den Unterhalt überweisen oder falls auch dies nicht möglich ist besteht die Möglichkeit sich an das örtliche Jugendamt zu wenden. Dort wird man die Zahlungen evt. treuhänderisch entgegennehmen. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Hinterlegung beim örtlichen Amtsgericht.

5)
Sie sind überhaupt nicht verpflichtet mehrer Versuche der Geldübergabe zu unternehmen. Nimmt die Frau das Geld nicht an, entbindet dies jedoch leider nicht von der Unterhaltspflicht.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.scheidungonline.org

Nachfrage vom Fragesteller 31.08.2005 | 23:43

Hallo,
wenn ich sie nicht antreffe, oder sie öffnet die Tür für die Geldübergabe nicht, wird sie den Unterhalt ja i.d.R. nicht zum ersten des Monats haben.
Muss ich dann wegen dieser Verspätung mit einer Klage rechnen ?
Muss ich den Unterhalt sozusagen immer bereithalten bis sie sich doch mal entscheidet die Tür zur Übergabe zu öffnen ?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.09.2005 | 11:13

Eine Klage hätte in diesem Fall wohl eher keinen Erfolg. Sie sollten die Zahlungen aber bereithalten.

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"Der Erfolg war grandios. Schon beim 1.Versuch den Unterhalt in bar zu bezahlen hat sie die Annahme verweigert und sich mit ihrem neuen in ihrer Wohnung verbarrkikadiert.
Kann ich jedem nur empfehlen. Ich gehe davon aus, dass nahzu alle Ehebrecher den pers. Kontakt zum Unterhaltverpflichteten scheuen. "
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