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Forderungsüberwachung

22.11.2009 18:21 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger J. Haberbosch


Ich habe einen gerichtlichen Vollstreckungsbescheid und einen Schuldner, der eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Wie soll ich mich verhalten? Es wurde mir empfohlen, die Forderung an ein Inkasso-Büro zur Überwachung für die nächsten 30 Jahre zu geben. Ist das effizient und kostengünstig? Kann ich selbst die Forderung überwachen?

Sehr geehrter Fragesteller,

naturgemäß sind Anwälte Inkassobüros skeptisch gegenüber eingestellt. Viele Gerichte erkennen die Inkassokosten mittlerweile nicht mehr als notwendige Kosten an.
Die Kosten bei Beauftragung eines Inkassobüros sind verhandlungsabhängig, oftmals entstehen jedoch monatlich wiederkehrende Kontoführungsgebühren und letztlich wird nicht mehr gemacht als Textbausteine zu versenden.

Diese Tätigkeit, und oftmals effektiver können Rechtsanwaltskanzleien ebenfalls vornehmen. Die Kosten sind überschaubar und vor allem von der Gegenseite zu ersetzen. Sie haben zwar die Anwaltskosten zu zahlen, jedoch besteht ein vollstreckbarer Erstattungsanspruch gegen die Gegenseite.

Die Kosten richten sich nach dem Gegenstandswert zu dem Sie leider keine Angaben machen.

Bei einem Gegenstandswert von 3000,00 € beispielsweise betragen die Rechtsanwaltskosten lediglich 56,50 zuzüglich Auslagenpauschale und Mehrwertsteuer pro Vollstreckungshandlung. Hinzu kommen etwaige Gerichtsvollzieher oder Gerichtskosten, je nach vorzunehmender Vollstreckungshandlung.

Gerne können Sie sich hierfür auch an mich wenden. Kontaktieren Sie mich hierzu per E-Mail unter Haberbosch@asz-kanzlei.de.

Nachfrage vom Fragesteller 22.11.2009 | 20:05

Nochmals aus der Sicht eines Laien nachgefragt: Die Vollstreckung war ja nun schon erfolglos. Der Schuldner hat eine EV abgegeben. Wie überwache ich nun die Forderung in Zukunft? Darf ich Sie so verstehen, dass ich diese nun wieder zu einem Rechtsanwalt geben soll? Wann? Wie oft? Oder nimmt der die Forderung dauernd zu seinen Akten und wird selbständig tätig?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.11.2009 | 20:51

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Zunächst müsste nun geprüft werden, ob im Protokoll der EV weitere Vollstreckungsobjekte verzeichnet sind.
Falls nicht ist erst nach 3 Jahren wieder der Antrag auf Abgabe der eidesstattlichen Versicherung zulässig. Selbstverständlich sind jederzeit weitere Pfändunge, wenn beispielsweise die Bankverbindung oder der Arbeitgeber bekannt ist.

Wie ein beauftragter Rechtsanwalt die Sache handhabt ist vom Auftrag des Mandanten abhängig. Ich handhabe es für gewöhnlich so, dass ich eigenständig die Fristen überwache und Pfändungen vornehme, solange ich nichts Gegenteiliges vom Mandanten höre.

Mit freundlichen Grüßen

Haberbosch

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