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ForderungsVerjährung / Berechnung / Fristbeginn und Ende


| 07.11.2017 14:54 |
Preis: 25,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Verjährung und Hemmung einer Forderung nach Widerspruch gegen den Mahnbescheid


sehr geehrte damen und herren

ich wollte gerne die genaue fristenberechnung von einer forderung erfahren.

BEISPIEL: also, forderung aus 05.05.2014 (Kündigung erfolgte zum 08.08.2014)

Mahnbescheid beantragt am 02.02.2015

Widerspruch eingelegt durch Kunden 15.02.2015

wann verjährt genau diese "noch nicht titulierte" forderung???

oder bis wann genau könnte man die forderungsklage einreichen???
07.11.2017 | 15:22

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Der Anspruch entstand im Jahr 2014. Damit endet die Frist zur Geltendmachung eines Anspruches aus dem Verhältnis mit dem Jahr 2017.
Vorliegend wurde ein Mahnbescheid beantragt. Damit wird die Verjährung gehemmt. Wenn der Widerspruch eingelegt wurde, müssen Sie nunmehr die Klageforderung begründen, wenn die Abgabe an das zuständige Gericht erfolgt ist und die Verfahrenskosten beglichen wurden. hierüber erhalten Sie gesondert Nachricht durch das zuständige Amtsgericht.

Hierbei haben Sie die Möglichkeit, den mit dem Mahnbescheid beantragten Anspruch zu begründen (§ 697 Abs. 1 Satz 1 ZPO, zwei Wochen), hierbei gilt § 253 ZPO.
Wenn Sie diese Frist nicht einhalten passiert erst einmal nichts (§ 697 BGB).

Bei Gericht ist es aber so, dass die Akte nach dem Ablauf von sechs Monaten weggelegt. Dass heißt aber nicht, dass damit der Anspruch nicht mehr besteht. Hierbei ist dann nur darauf zu achten, dass der Anspruch nicht verjährt, da die Verjährungshemmung endet (§ 204 Abs. 2 Satz 2 BGB).

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Nachfrage vom Fragesteller 07.11.2017 | 20:44

Wie lange hat man zeit, nach dem mahnbescheidwiderspruch, das ganze an das gericht abzugeben und die forderung zu begründen???

Sie schreiben, das die frist mit mahnbescheidantrag gehemmt wird?? Was ist eine hemmung???
Wie lange gilt diese hemmung??
Ab wann läuft die frist weiter???
Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.11.2017 | 21:37

Sehr geehrter Ratsuchender,
die Nachfragen beantworte ich gern. Eigentlich steht ja schon alles oben. Die Frist wird vom Gericht vorgegeben mit einem Brief, wenn das Geld für die Gerichtskosten eingezahlt wurden. Für die Begründung des Anspruchs sechs Monate. Dann wird die Akte abgelegt. Die Verjährung wird „angehalten", also gehemmt am weiterlaufen, wenn der Mahnbescheid bei Gericht bearbeitet wird. Wird die Akte abgelegt, läuft die Frist für die Verjährung weiter.

Viele Grüße.

Bewertung des Fragestellers 07.11.2017 | 21:47


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"Also das war definitiv nicht die antwort auf meine frage!
In der nachfragefunktion habe ich es nocheinmal versucht noch direkter zu fragen.
Trotzdem wurde um den Brei rum geantwortet!
Das war 100 % nicht in Ordnung!
"
Stellungnahme vom Anwalt:
Tut mir leid, dass sie die Antwort nicht verstanden haben. Nach einem genauen lesen, werden sie sicherlich merken, dass dort alles zweimal steht, was Sie wissen wollten. Vielen Dank.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 07.11.2017
1,8/5.0

Also das war definitiv nicht die antwort auf meine frage!
In der nachfragefunktion habe ich es nocheinmal versucht noch direkter zu fragen.
Trotzdem wurde um den Brei rum geantwortet!
Das war 100 % nicht in Ordnung!


ANTWORT VON

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