Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Forderungen vom AG


| 17.01.2006 21:18 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Mein Mann hat 7 Jahre in einer Baustofffirma gearbeitet und dort vollstes Vetrauen des Seniorchefs genossen.Am 27.12.05 offenbahrte er sich seinem Chef, dass er Geschäfte nebenbei abgewickelt hat.
AG: fristlose Kündigung am nächsten Tag nach Bedenkzeit seinerseits,keine Strafverfolgung,höchste Anerkennung der Ehrlichkeit, aber Begleichung der offenen Posten in Höhe von 3750 Euro bis 31.01.06, es soll gutes Zeugnis geben,es würde nichts davon bekannt werden( bei diesem Chef absolut glaubwürdig!)
Wir haben dann per mail nur noch Konakt mit dem Juniorchef gehabt wegen Zeugnis,Lohnsteuerkarte und Arbeitsamtbescheinigung
Juniorchef schlägt nochmals persönliches Treffen vor,allerdings erst nach erneuter dringlicher Forderung zur Zahlung(beglichen am 11.01.weit vor vereinbartem Termin- keine Quittung erhalten!)Bei diesem Treffen wird mein Mann aufgefordert eine Geldsumme zu nennen, die er noch zahlen müsste.
Juniorchef hat meinem Mann erzählt/gedroht es gäbe eine Bewährungsstrafe..1)Wie sollen wir uns verhalten,zumal mein Mann nicht weiß, was man ihm noch vorwirft und außerdem sind an den Geschäften in der Firma noch mehrere Angestellte beteiligt,deren Namen aber noch nicht bekannt sind .2)Welche Strafe würde auf ihn zukommen,falls es doch über einen Anwalt laufen würde?
Vielen Dank im Voraus,KAMI
17.01.2006 | 21:26

Antwort

von


221 Bewertungen
Eiermarkt 2
30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
Web: www.hellmannundpaetsch.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich möchte sie sogleich unter Berücksichtigung Ihrer Informationen wie folgt summarisch beantworten.

Zunächst ist mir nicht klar, was Sie darunter verstehen, dass Ihr Mann „Geschäfte nebenbei abgewickelt hat“. Hat er Geld veruntreut und unterschlagen? Ware gestohlen? Ohne weitere Angaben ist eine Beurteilung der strafrechtlichen Folgen nicht möglich. Da hier aber ersichtlich eine gewerbsmäßige Tat vorliegt, dürfte durchaus auch an eine hohe Geldstrafe, ggf. sogar Freiheitsstrafe (auf Bewährung ggf.) zu denken sein.

Natürlich müsste Ihr Mann den Schaden wieder ausgleichen. Der Hinweis auf die Bewährungsstrafe dürfte bei gewerbsmäßigem Handeln sicherlich nahe liegend sein. Wenn Ihr Mann nicht weiß, wie er sich verhalten soll, wäre ein Abwarten auf eine etwaige Strafanzeige sicherlich sinnvoll, da ich Ihnen hier kaum Empfehlungen geben kann oder will, wie unterschlagende Mittel durch taktische Winkelzüge eingespart werden können.

Ich hoffe, dass Ihre Fragen mithin beantwortet worden sind. Ansonsten stehe ich für Rückfragen im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

Burgwedel 2006
mailabc@anwaltskanzlei-hellmann.de (entferne abc)


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

Nachfrage vom Fragesteller 17.01.2006 | 21:46

Also, mein Mann hat gelegentlich Waren(teils aus dem Sortiment der eigenen Firma,aber großenteils auch über Fremdfirmen) an Kunden/Baufirmen verkauft, die nicht über die Bücher der Firma gelaufen sind. Dieser
"Verdienst" wurde dann mit den anderen Angestellten geteilt. Diese Geschäfte hat er letztes Jahr begonnen und um aussteigen zu können, hat er sich offenbahrt.Diese Geschäfte sind laut seiner Einschätzung nicht eindeutig nachweisbar.Der Gesamtwert beläuft sich auf ca.7000 Euro.
1) Ist das jetzige Handeln des Juniorchefs rechtens?
2) Sollte er die Namen der anderen nennen oder sollen wir das alles alleine ausbaden?
3)Laut des Seniorchefs sollte es keine Anzeige geben-wäre es sinnvoll, sich an ihn zu wenden?
Vielen Dank nochmals

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.01.2006 | 13:14

Sehr geehrte Dame,

Das Handeln des Juniorchefs ist sicherlich dann gerechtfertigt, wenn er eine Strafanzeige androht für den Fall, dass ihr Mann die Schäden nicht ausgleicht beziehungsweise sich nur teilweise offenbar. Das Handeln des die mir Chefs ist allerdings dann rechtswidrig und strafbar als Erpressung, wenn er in Aussicht stellt, dass er dann Strafanzeige erstattet, wenn ihr Mann nicht einen Betrag bezahlt, der beispielsweise höher ist als die Schadenssumme. Sollte Letzteres vorliegen, wird Ihnen nichts weiter übrig bleiben, als dessen Verhalten sowie das Verhalten ihres Mannes anzuzeigen. Die Offenbarung ihres Mannes würde dabei strafmildernd berücksichtigt und er könnte reinen Tisch machen.

Wenn es noch andere Mittäter gab, sehe ich keine Veranlassung diese zu schützen.

Ich denke, aufgrund der Aussage des Seniorchefs, dass Sie sich durchaus an diesen halten sollten!

Hochachtungsvoll

Hellmann
-Rechtsanwalt-

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank! "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
4/5.0

Vielen Dank!


ANTWORT VON

221 Bewertungen

Eiermarkt 2
30938 Burgwedel
Tel: 05139 - 9 70 333 4
Web: www.hellmannundpaetsch.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Versicherungsrecht, Verkehrsrecht, Arbeitsrecht, Strafrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht