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Forderungen nach Rückgabe der Kaution


05.11.2007 18:22 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Hallo,

nach einem von mir nicht verursachten Wasserschaden (Auswechseln eines Wasserhahnes durch meinen Vermieter-Schadensverursacher), habe ich meine Wohnung gekündigt. Da die Wohnung 2 Monate unnutzbar war (durch Trockengeräte,neuen Boden verlegen etc.) und ich im Hotel wohnen musste, habe ich mit meinem Vermieter vereinbart,das ich nurnoch die Nebenkosten und eine halbe Miete zahlen sollte, da ich als der Wasserschaden geschehen ist weiter Miete gezahlt hatte und er diese für die Monate in denen die Wohnung danach wieder nutzbar war, nehmen sollte. Und er sich doch seine 1 1/2 Monate Verlustmiete durch die Versicherung wiederholen könne.
Nachdem nun die Wohnungsübergabe erfolgt ist und ich auch meine Kaution (Rückgabe - Verzicht auf weitere Forderungen lt. Internet) zurück bekommen habe, habe ich ein Schreiben von seinem Anwalt erhalten das ich nun noch 2 volle Kaltmieten sowie eine Rechnung eines Klemptners zahlen soll, den ich nie bestellt und von diesem auch nie eine Rechnung erhalten habe (war allerdings am Schadenstag anwesend,bereits aber vor mir am Geschehen eingetroffen und auf mich gewartet hat).Ich weiss bis heute auch nicht wer diesen Klemptner gerufen hat.

Muss ich das bezahlen? Wie verhalte ich mich jetzt?

Vielen Dank.
Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie sollten sich gegen die Forderung Ihres ehemaligen Vermieters verteidigen.

Hinsichtlich des Mietzinsrückstandes muss sich der Vermieter an der mit Ihnen getroffenen Vereinbarung festhalten lassen. Bezüglich der Handwerkerkosten dürfte es bereits an einer gesetzlichen Anspruchsgrundlage zugunsten des Vermieters fehlen, wenn der Wasserschaden nicht durch Sie verursacht wurde. Es sollte aber ergänzend geprüft werden, ob hier vertragliche Vereinbarungen zugunsten des Vermieters eingreifen.

Zusätzlich kann eine vorbehaltlose Abrechnung und Auszahlung der Mietkaution unter Umständen tatsächlich als Verzicht des Vermieters auszulegen sein. Dies ist Frage des Einzelfalls; es kann die schlüssige Erklärung enthalten sein, dass keine weiteren Forderungen aus dem Mietverhältnis mehr bestehen. Dies in der Regel dann, wenn die Ansprüche zumindest bei der Auszahlung bereits erkennbar waren.

Nach Ihrer Schilderung spricht viel dafür, dass Sie keine weitere Zahlung mehr an den Vermieter leisten müssen. Sie sollten sich daher gegen die Forderung zur Wehr setzen. Meines Erachtens sollten Sie ebenfalls einen Anwalt beauftragen, um Waffengleichheit zu erreichen; dieser Anwalt kann die Sachlage dann ergänzend hinsichtlich der Beweismöglichkeiten -die Beweislast trifft Sie bezüglich der Verrechnungsabrede- bewerten.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt
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