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Forderungen in Mahnung berechtigt?

| 23.03.2009 11:14 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine erhaltene Arztrechnung wurde wegen unklarer Positionen von mir bei der vom Arzt beauftragten Verrechnungsstelle reklamiert. Da es äußerst schwierig war, Nachweise für Einzelpositionen bzw. Testprotokolle zu bekommen und es nur unzureichende Erläuterung zu dieser Rechnung gab, sah ich mich veranlasst, die zuständige Ärztekammer um Stellungnahme zu bitten. Bis dahin beglich ich nur die Teile der Rechnung, die ohne Zweifel bzw. nachgewiesen waren. Von der Verrechnungsstelle wurde - ohne vollständig auf die Reklamationshinweise einzugehen - das Mahnverfahren eröffnet. Nachdem die Stellungnahme der Ärztekammaer vorlag, beglich ich umgehend die in der Stellungnahme aufgezählten und damit berechtigten Forderungen am letzten Tage der gesetzten Zahlungsfrist. Offen ließ ich zuviel berechnete Leistungen und eine Pauschale für "Heraussuchen von Akten" (beides hatte ich zuvor schriftlich reklamiert ohne dass darauf eingegangen wurde) im niedrigen zweistelligen Bereich. Nun beauftragte die Verrechnungsstelle einen RA zum Forderungseinzug. Die angezeigte offene Forderung berücksichtigt nicht den von mir zuletzt gezahlten Betrag, da das Schreiben vom Datum des Endes der Zahlungsfrist stammt. Der betrag ist also zu hoch. Neben Verzugszinsen sind auch die üblichen Geschäftsgebühren und Auslagenpauschalen gefordert.

a) Ist der Zeipunkt und damit die Höhe dieser Art der Forderung vor Verstreichen der Zahlungsfrist ordnungsgemäß?
b) Oder wann exakt endet die Frist?
c) Wie kann sich der Forderung zuviel berechneter Leistungen erwehrt werden?
d) Welche Kosten können im weiteren Verlauf des Mahnverfahrens noch auftreten?

23.03.2009 | 11:48

Antwort

von


(199)
Ulzburger Str. 362
22846 Norderstedt
Tel: 040 / 547 89 42
Web: http://www.bischoff-maertens.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage auf Grundlage der mir vorliegenden Informationen und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Eine Frist, und somit auch eine Zahlungsfrist, endet am angegebenen Tag um 24 Uhr. Ein Verzug tritt somit de facto erst am nächsten Tag ein. Für Geldzahlungen bedeutet dies, daß das Geld zum Ende der Zahlungsfrist beim Gläubiger eingegangen sein muß. Die Überweisung am letzten Tag der Frist genügt nicht, wenn es nicht noch an demselben Tag zu einer Gutschrift beim Gläubiger kommt. Die Verzugskosten, also Anwaltsgebühren und Zinsen, sind daher berechtigt, sofern Ihre Zahlung nicht am letzten Tag der Frist bei der Verrechnungsstelle eingegangen sind.

Im weiteren Verfahren ist zu klären, ob die weitergehenden Forderungen berechtigt sind. Wenn diese berechtigt sind, müssen Sie auch die Anwaltsgebühren und Zinsen begleichen, weil Sie sich dann hinsichtlich dieser Forderungen im Verzug befunden haben. Sie sollten sich jedoch zunächst mit dem Anwalt in Verbindung setzen und versuchen, mit diesem die Berechtigung der weitergehenden Forderungen zu klären.

Sollte es zu einer gerichtlichen Geltendmachung kommen, tragen Sie die gesamten Prozeßkosten (Gerichts- und Anwaltsgebühren), sofern Sie den Rechtsstreit verlieren. Im Falle des Obsiegens Ihrerseits trägt die Verrechnungsstelle alle Prozeßkosten. Das Kostenrisiko beträgt bei einem Streitwert bis 300,- € ca. 164,25 € (= 75,- € Gerichtskosten + 89,25 € Anwaltskosten). Wenn Sie ebenfalls einen Anwalt beauftragen, verdoppeln sich die Anwaltskosten.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Sonja Richter
- Rechtsanwältin -


Bewertung des Fragestellers 23.03.2009 | 17:46

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Sehr geehrte Frau Richter,

vielen Dank für die schnelle Antwort!

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