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Forderungen der Eigentümergesellschaft

20.09.2009 16:31 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Sehr geehrte Damen und Herren,

in unserer WEG wurde ein Eigentumswohnung im August 09 zwangsversteigert. Das Verfahren dazu wurde vor dem 1.Juli 07 eröffnet und Ansprüche der Eigentümergemeinschaft durch einen Anwalt der Verwaltung entsprechend davor angemeldet. Die Forderungen der Eigentümergemeinschaft wurden wegen eines geringen Versteigerungserlöses und der schlechten Rangklasse natürlich nicht befriedigt.

Zu meinen Fragen:

Wäre eine Erneuerung der Forderungen nach der Novellierung des WEG Gesetzes nötig bzw. möglich gewesen zur nachträglichen Änderung der Rangklassen?
Sollte die erste Frage mit ja beantwortet werden können, wer haftet
für diesen Fehler?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich möchte Ihre Fragen auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Gemäß § 62 Abs. 1 WEG sind für die am 1. Juli 2007 bei Gericht anhängigen Verfahren in Wohnungseigentums- oder in Zwangsversteigerungssachen oder für die bei einem Notar beantragten freiwilligen Versteigerungen die durch die Artikel 1 und 2 des Gesetzes vom 26. März 2007 (BGBl. I S. 370) geänderten Vorschriften des III. Teils des WEG sowie die des Gesetzes über die Zwangsversteigerung (ZVG) und die Zwangsverwaltung in ihrer bis dahin geltenden Fassung weiter anzuwenden.

Eine Privilegierung der Wohnungseigentümergemeinschaft der Zwangsversteigerung in Rangklasse 2 ist erst durch Änderung des § 10 ZVG im Rahmen der WEG-Novelle möglich.

Da in Ihrem Fall das Verfahren bereits vor dem 01.07.2007 anhängig war, bleibt es bei der ursprünglichen Rechtslage, so dass demnach keine nachträgliche Änderung der Rangklasse möglich war.

Bedauerlicherweise lässt sich für Sie kein günstigeres Ergebnis mitteilen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.

Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen, sofern Sie der Nutzung dieser Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberstehen.

Eine weiterführende Vertretung zieht allerdings weitere Kosten nach sich. Im Fall einer Beauftragung würde ich den hier gezahlten Einsatz auf meine nachfolgenden Gebühren vollständig anrechnen.


Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

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