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Forderungen an Rentenversicherung

| 26.01.2009 10:14 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Hallo,
ich bin seit knapp einen Jahr im Krankenstand.
Medizinische und berufliche Rehamaßnahmen wurden gleichzeitig im Juli 2008 eingereicht. Die medizinische Reha wurde im Oktober 2008 genehmigt und begann Ende Oktober. Gleichzeitig wurde die berufliche Reha abgelehnt, da die medizinische noch nicht abgeschlossen war. Daraufhin legte ich Widerspruch ein. Ende November bekam die Rentenversicherung den Reha-Entlassungsbericht mit der Empfehlung einer Umschulung ( in eine sitzende Tätigkeit ), die auch zuvor schon von den behandelnen Ärzten befürwortet wurde. Seitdem höre ich nur das die Unterlagen beim medizinischen Dienst liegen.
Nun die eigentliche Frage:
Da das alles bereits zu lange dauert habe ich mich privat bei der IHK nach Weiterbildungsprogramme erkundigt. Ein Kurs ( techn. Fachwirt ) würde im April anfangen, alle anderen erst im Herbst 2009.
Wenn die RV meinen Antrag ablehnt und ich dann vor dem Sozialgericht klage ( was ja dann länger dauern würde ), und ich mich gleichzeitig privat bei der IHK anmelde ( auf eigene Kosten ) ,
kann ich danach irgendwelche Gelder einfordern wenn ich gewinnen würde ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Sofern Sie in einem gerichtlichen Verfahren obsiegen würden, ist es durchaus möglich, dass Sie Ihre Kosten wieder zurück erhalten. Allerdings empfiehlt sich die Vorgehensweise nicht, da in der Regel die RV die entsprechenden Angebote unterbreitet. Sofern Sie einen Kurs absolvieren, der kostenintensiver ist als ein anderer adäquater Lehrgang, so steht zu befürchten, dass Sie nicht die vollständigen Kosten erstattet bekommen. Ggf. kann die Klage aber auch so formuliert werden, dass Sie beantragen die RV zur Zahlung des Betrags X, der durch die Teilnahme des Kurses entsteht, zu zahlen.

Ich empfehle Ihnen, ggf. durch einen Anwalt die RV zu einer baldigen Entscheidung zu bewegen. Sodann können Sie ihre Planungen hierauf einstellen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion. Bitte beachten Sie, dass an dieser Stelle nur eine erste Einschätzung erfolgen kann. Dies ersetzt keinesfalls die Konsultierung eines Anwalts vor Ort. Beachten Sie bitte, dass hierdurch weitere Kosten entstehen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Nachfrage vom Fragesteller 26.01.2009 | 17:26

Hallo nochmal,
danke für die schnelle Info.
Kann ich die Forderung bereits bei dem Widerspruch beim Sozialgericht einbringen oder muss ich damit mit der RV nochmal seperat vor das Gericht ?

Vielen Dank

Mit freundlichen Gruessen
carsten Scholl

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.01.2009 | 17:31

Sehr geehrter Ratsuchender,

mir ist die Ausgangssituation leider nicht bekannt, insbesondere der Schriftverkehr und der Antrag. Sie können jederzeit einen separaten Antrag auf Übernahme genau dieser Kosten stellen. Es empfiehlt sich allerdings nicht dies im Widerspruch zu tun, da hier nur über den alten Antrag entschieden wird.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne per Mail zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

Bewertung des Fragestellers 28.01.2009 | 06:27

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