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Forderungen Inkassoauslagen von 2002


11.01.2007 17:28 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin P. Freisler



Es liege eine Forderung eines Inkassounternehmens vor.

Die Haupforderung wurde 2002 bezahlt. (rund 980 Euro)

Nun fordert das Inkassounternehmen im Dezember 2006 für die Zahlung der Auslagen für:
-Verzugszinsen von 12.2000-03.2003 (rund 9 Euro)
-Inkasso Verzugsschaden (rund 100 Euro)
-Kosten den Mahnbescheids 06.2002 (27.xx Euro)
-Kosten des Mahnbescheids 08.2002 (97.xx Euro)
-Kosten des Vollstreckungsbescheid (48.xx Euro)

- 8.00 % Zinsen von 03.2001 -06.2002 ( 101.xx Euro )


Knapp 400 Euro sieht das Inkasso als Restschuld.

Telefonisch bekam ich nur die Auskunft, das sei rechtens, so spät erst wieder die Unkosten einzufordern, es liege ein Titel vor, da ein Vollstreckungsbescheid ja auch veranlasst wurde und da könne man noch viele Jahre die Restschuld einfordern. Bis zu 30 Jahre könne man sowas.


Ist es rechtens, das ein Inkassobüro diese Forderungen stellen darf, ist das nicht schon verjährt ?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

aufgrund des von Ihnen dargelegten Sachverhaltes und vor dem Hintergrund Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Anfrage im Rahmen einer Erstberatung wie folgt:

Ich gehe nach Ihren Schilderungen davon aus, dass Sie nach Erhalt des Vollstreckungsbescheides im Jahr 2002 die Hauptforderung, jedoch nicht die darin ebenfalls aufgeführten Nebenforderungen beglichen haben. Des Weiteren gehe ich davon aus, dass es sich bei den „Verzugszinsen 12.2000 bis 03.2003“ um einen Schreibfehler handelt und es „03.2001“ lautet.

In der Sache muss ich Ihnen daher leider mitteilen, dass auch diese Kosten noch zu begleichen haben. Aufgrund des Vollstreckungsbescheides verjähren die umfassten Forderungen erst in 30 Jahren nach dessen Erlass. Damit sind die Forderungen nicht verjährt.

Anhaltspunkte dafür, dass das Inkassounternehmen seine Forderungen verwirkt hätte sehe ich nicht; insbesondere hat es keine weiteren Verzögerungskosten für die Zeit nach Begleichung der Hauptforderung geltend gemacht. Die Höhe von 100,00 € für die Inkasssotätigkeit ist bei einer Hauptforderung von 980,00 € ebenfalls nicht bedenklich.

Ich hoffe, dass Ihre Fragen in meinen Ausführungen zufrieden stellend beantwortet wurden und Ihnen eine erste Orientierung gegeben werden konnte. Andernfalls darf ich Sie auf die Möglichkeit einer für Sie kostenlosen Nachfrage hinweisen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Martin P. Freisler
- Rechtsanwalt -

http://www.ra-freisler.de
http://www.kanzlei-medizinrecht.net



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