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Forderung wird vom Treuhänder bestritten

19.03.2014 18:47 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sebastian Scharrer, LL.M., Dipl.-Jur.


Im Rahmen der Forderungsanmeldung zu einem Verbraucher-Insolvenzverfahren wurden 3 Forderungen beim Insolvenzverwalter eingereicht. Zu einer Forderung besteht ein Vollstreckungsbescheid vom Amtsgericht durch ein Inkassobüro. Die Forderung wurde an mich durch das Inkassobüro rückabgetreten. Der Vollstreckungsbescheid wurde der Forderungsanmeldung beigefügt.

Heute kam ein Auszug aus der Insolvenztabelle vom Amtsgericht. Zwei Forderungen wurden festgestellt. Die Forderung, zu der es den Vollstreckungsbescheid gibt, wurde vom Treuhänder bestritten.

Was bedeutet dies jetzt für mich als Gläubiger? Wie ist die weitere Vorgehensweise?

Vielen Dank im voraus.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wird eine Forderung bestritten, so müssen Sie eine Klage auf Feststellung der Forderung beim Amtsgericht erheben, welches das Insolvenzverfahren durchführt. Zuständig ist hierbei nicht das Amtsgericht als Insolvenzgericht, sondern als ordentliches Gericht, §180 InsO. Trotz der Titulierung der Forderung müssen Sie hierbei diese Klage entgegen § 179 Abs. 2 InsO erheben, da aus dem Titel sich nicht ergibt, dass Sie Gläubiger sind. Sie sollten vor der Erhebung einer solchen Klage Kontakt mit dem Treuhänder (Sachbearbeiter )aufnehmen und nachfragen, warum die Forderung bestritten wurde. Ggf. kann ohne eine Klage die Forderung bei der Nachreichung von Unterlagen (Abtretungserklärungen) in das Forderungsverzeichnis eingetragen werden.

Bei einer Verbraucherinsolvenz ist es stets fraglich, ob es überhaupt zu einer Auszahlung kommen wird. Dies folgt aus dem Umstand, dass in der Regel kein pfändbare Einkommen oder Vermögen vorhanden ist. Auch werden zunächst die Massenkosten und Massenverbindlichkeiten beglichen , bevor es zu einer qoutalen Befriedigung der Insolvenzgläubiger kommt. Durch die anschließende Restschuldbefreiung kann es des Weiteren dazu kommen, dass am Schluss keine Zahlung auf die Forderung erfolgt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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