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Forderung von RA Seiler & Kollegen

| 08.04.2008 16:19 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Hallo,

ich habe eine dringende Frage:
Meine Mutter ist seit Februar kein Kunde mehr bei der Telekom und hat jetzt Post (letzte außergerichtliche Zahlungsaufforderung) von den RAen Seiler und Kollegen bekommen. Daraufhin hat sie ihre Rechnungen überprüft und festgestellt, dass sie die Rechnung vom Februar versehentlich nicht komplett bezahlt hat. Für diese Rechnung hat sie allerdings nie eine Zahlungserinnerung oder Mahnung erhalten.

An wen soll sie jetzt was bezahlen?

Ich habe bereits viel im Internet recherchiert und habe Bedenken, dass wenn sie die Forderung von Seiler und Kollegen einfach bezahlt, ihr evtl. demnächst die nächste Rechnung ins Haus flattert. Denn wie immer steht auf der Forderung der Antwaltskanzlei nicht, wofür genau die Zahlung ist. Das könnte ja alles mögliche ggf. auch eine unberechtigte Forderung sein, die sie mit der Zahlung anerkennen würde. Dazu kommt, dass der bei der Telekom offene Betrag (ca. 20 Euro) nicht mit dem eingeforderten Betrag der RA (17 Euro + 30 Euro Gebühren) übereinstimmt.
Wäre es nicht besser, sie zahlt den noch offenen Betrag an die Telekom und legt gegen das Schreiben von Seiler und Kollegen Widerspruch ein bzw. fordert erstmal eine Aufstellung, wofür die Zahlung sein soll und erwähnt, dass die offene Rechnung vom Februar beglichen wurde?

Was macht sie jetzt am besten, ohne sich selbst irgendwie einen Strick daraus zu drehen? Da man von den RA Seiler und Kollegen selten gutes hört, habe ich wirklich Bedenken!

Schonmal vorab vielen Dank für die Mühe und die Antwort!

Viele Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,

da der als Hauptforderung geforderte Betrag nicht mit dem noch offenen Betrag aus der Rechnung übereinstimmt, ist es tatsächlich am besten, zunächst eine Forderungsaufstellung schriftlich anzufordern.

Dann sollt Ihre Mutter sich die Vollmacht der Kollegen durchlesen, ob diese auch eine Inkassovollmacht enthält. Wenn die Vollmacht auch eine Inkassovollmacht enthält, dann ist eine Zahlung an die Kollegen nach Erhalt der Forderungsaufstellung sinnvoll. Denn nur dadurch wird gewährleistet, dass die Kollegen auch rechtzeitig von der Zahlung erfahren bevor diese einen Mahnbescheid beantragen.

Enthält die Vollmacht jedoch keine Inkassovollmacht, dann sollte Ihre Mutter den offenen Rechnungsbetrag direkt an die Telekom zahlen.

Bei jeder Zahlung egal ob an die Telekom oder an die Kollegen sollte der Verwendungszweck möglichst genau auf dem Überweisungsträger angegeben werden:

Telekom Kundennummer ..... Rechnung vom ...... + Verzugsschaden

Nachfrage vom Fragesteller 09.04.2008 | 18:15

Hallo Herr Müller,

vielen Dank für Ihre Antwort, Sie haben mir schon sehr weitergeholfen. Eine Nachfrage hätte ich jetzt allerdings noch:
Annahme:
Die Forderung der Telekom ist gerechtfertigt, die Telekom teilte uns aber mit, dass wir die noch offene Forderung an Seiler und Kollegen und nicht an die Telekom direkt bezahlen müssen. Seiler und Kollegen haben eine Inkassovollmacht, liefern aber trotz schriftlicher Bitte keine Forderungsaufstellung. Solange keine Forderungsaufstellung vorliegt, erfolgt keine Bezahlung der Forderung unsererseits (oder?).
Wer kommt für die Kosten auf, die durch die unbestimmte Verzögerung entstehen, wie z.B. Zinsen, weitere Mahnungsgebühren, Anwaltskosten seitens Seiler und Kollegen usw.? Müssen wir die am Ende tragen, weil ja in der Tat noch eine Forderung der Telekom offen ist? Oder wo "verschwinden" die hin? Kann man sich rechtlich darauf stützen, dass eine Zahlung erst dann erfolgen muss, wenn man eine Forderungsaufstellung erhalten hat?

1000 Dabk für die Mühe!

Viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.04.2008 | 21:33

Sehr geehrte Fragestellerin,

dass die Kollegen auch nach Aufforderung keine Forderungsaufstellung übersenden, kann ich mir nicht vorstellen. Da die Hauptforderung von 17 Euro niedriger als der noch offene Rechnungsbetrag von 20 Euro ist und die Telekom Ihnen ausdrücklich mitgeteilt hat, dass Ihre Mutter an die Kollegen zahlen sollen, kann und sollte die Zahlung auch jetzt schon an die Kollegen erfolgen. Der Gefahr, dass Sie dadurch eine unberechtigte Forderung anerkennen, können Sie durch die Tilgungsbestimmung auf dem Überweisungsschein ausreichend vorbeugen.

Allerdings steht die Mitteilung die Telekom teilte uns aber mit, dass wir die noch offene Forderung an Seiler und Kollegen und nicht an die Telekom direkt bezahlen müssen im Widerspruch zu der ursprünglichen Sachverhaltsangabe, dass Sie keine Mahnung bekommen hätten.

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