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Forderung von Mietzahlung und Mietnachzahlung

| 18.04.2021 00:52 |
Preis: 40,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Guten Tag,
ich vermiete einzelne Zimmer in einer WG in meiner Eigentumswohnung. Es gibt bislang nur mündliche Mietverträge. Rahmenbedingungen sind in eMails festgehalten (Einzugsdatum, KM, NK, Kaution, Namen Vermieter/Mieter). Es wurde bislang weder Miete gezahlt, noch habe ich dazu aufgefordert (teilweise schon seit 2 Jahren). Nun möchte ich die Mieter zur Zahlung der Miete und Mietnachzahlung auffordern.
Dazu habe ich das Schriftstück unten verfasst.
Sind der Sachverhalt und die Formulierung brauchbar oder gibt es hier Fallstricke, die mich u.U. juristisch angreifbar machen? Wie kann ich das vermeiden?

Brief:
-------
Hallo xxx,
hiermit möchte ich meine Vorstellung über die zukünftige Zahlung der Miete und den bisher offenen Betrag der Mietnachzahlung darlegen.

Folgende Daten gelten als Grundlage
Mietobjekt: Zimmer xxx, Mitbenutzung: Küche, Bad, Gemeinschaftsflächen
Einzugsdatum: xx.xx.xxxx
Kaltmiete: xxx Euro
Nebenkosten: xxx Euro
Kaution: xxxx Euro
Kaution gezahlt: ja / nein / xx.xx.xxxx

Für die vergangenen Monate seit Mietbeginn bis einschließlich Mai 2021 ergibt sich eine fällige Mietnachzahlung von xxx Euro. Eine detaillierte Aufstellung inkl. angesetzter Mietminderung ist im Anhang zu finden.
Ab Juni 2021 sind monatlich die reguläre Miete, sowie die regulären Nebenkosten fällig.
Die Zahlung soll auf das Konto unten erfolgen.
Bitte lasse mich innerhalb von 2 Wochen mögliche Fragen und einen Vorschlag zu den Zahlungsmodalitäten zur Begleichung der Mietnachzahlung wissen.
18.04.2021 | 06:11

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Schreiben ist in Ordnung und Zahlungsansprüche bestehen, wenn Sie ein Mietverhältnis jeweils nachweisen können, wobei Sie diesbezüglich die Darlegungs- und Beweislast haben.

Hier gilt nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), § 550 S. 1 - Form des Mietvertrags:
Wird der Mietvertrag für längere Zeit als ein Jahr nicht in schriftlicher Form geschlossen, so gilt er für unbestimmte Zeit.

Die Schriftform ist also nicht notwendig, aber die oben genannte Darlegungs- und Beweislast muss erfüllt werden können, der Anspruch auf Miete nach Grund und Höhe konkret dargelegt und notfalls bewiesen werden.
Eine Rekonstruktion der Einzelheiten lässt sich auch anhand der E-Mails vornehmen.

Eine Verjährung (drei Jahre) kann Ihr Mieter nicht geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Bewertung des Fragestellers 20.04.2021 | 00:16

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