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Forderung und Zwangsvollstreckungs-Androhung trotz Verjährung

| 27.05.2016 23:33 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Hallo und Grüß Gott,
Eine Forderung nach fruchtlos abgelaufenem Vollstreckungsbescheid der Hypo-Bank aus dem Jahre 1984 wurde (so vermute ich) von der Fa. (Inkassobüro) angekauft, die unbewiesen behaupten, im Namen der UniCredit-Bank zu handeln. Die haben mich dann 3 Jahre lang „gestalkt". Ich habe denen freundlicherweise 2013 eine freiwillige Auskunft meiner wirtschaftlichen Verhältnisse überlassen. (Rentner mit Hilfe zum Lebensunterhalt) Darüber hinaus habe ich in einem weiteren Schreiben vor 2 Jahren, die Einrede der Verjährung erklärt und außerdem einen Hinweis auf §242 BGB.
Vergeblich! Aktuell habe ich nun eine Androhung der Zwangsvollstreckung, sowie die Vorladung eines GV zur Abgabe der Vermögensauskunft erhalten.
Die Forderung belief sich 1984 seinerzeit auf ca. 34.000,- DM
(Inkassobüro) forderte 2013 ca. 31.000,- EUR
Dann, am 13.11.2013 schrieb mir (Inkassobüro) (angeblich auch im Namen ihrer Mandantin der UniCredit Bank) dass mit einer Einmalzahlung von 500,- EUR (in Worten fünfhundert) ich aus der Haftung für die dann noch offene Forderung entlassen wäre. Ich habe das Angebot wg. meiner schlechten finanziellen Lage nicht angenommen.
Jetzt, 09.05.2016 bekam ich via. GV eine Androhung der Zwangsvollstreckung und eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 5.000,- EUR zzgl. GV-Kosten. Und auch eine Ladung zur Abgabe der Vermögensauskunft.
Das kann doch nicht rechtens sein, was (Inkassobüro) hier mit mir veranstaltet.
Ich bin verzweifelt. Ich bin Herzkrank (4 Herzinfarkte, Herz-OP) COPD,
Stimmband Krebs (am 06.05.2016 operiert) Ich leide unter schweren Depressionen, die durch diesen Druck fast unerträglich geworden sind. Ich kann nicht mehr!!
Sicherlich hatte ich 1984 diese Schulden, aber 1985 hatte ich meinen ersten Herzinfarkt, ich verlor meinen Job usw. usw……………………
Was kann ich tun? Ich bitte um Hilfe!!

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Sie können und sollten eine Strafanzeige wegen Nötigung stellen. Auch wäre eine Feststellungsklage auf Feststellung der Verjährung möglich. Jedoch sollten Sie vorher prüfen, wann genau der Vollstreckungsbescheid erlassen wurde und wann genau Sie die Verjährung geltend gemacht haben. Wenn der Bescheid von 1984 ist, können Sie erst 2015 die Verjährung geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.05.2016 | 18:31

Grüß Gott Herr Rechtsanwalt Weber,

Wie ich bereits ausgeführt hatte, bekam ich jetzt 09.05.2016 via. GV eine Androhung der Zwangsvollstreckung und eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 5.000,- EUR zzgl. GV-Kosten. Und auch eine Ladung zur Abgabe der Vermögensauskunft.

Es bleibt meine eindringliche Frage: Wie kann ich das akut, ohne rechtliche Probleme, abwenden??

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.05.2016 | 14:41

Sehr geehrter Ratsuchender,

machen Sie nochmal gegenüber der Gegenseite Verjährung geltend, teilen Sie dies auch dem Gerichtsvollzieher mit und erheben Sie Zwangsvollstreckungsgegenklage. Letztere ist etwas kompliziert, so dass ich insgesamt die Einschaltung eines örtlichen Anwalts empfehle.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.05.2016 | 15:44

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