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Forderung nach Scheidung

| 22.08.2009 18:39 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


2006 ging meine Frau auf Kur fremd, ich bekam Kenntnis davon und löste ein gemeinsames Konto mit Guthaben auf (lies mir das Geld auszahlen).
Ende 2006 gab es eine Ehe und Scheidungsvereinbarung bei einem Notar, bei der meine Frau vom vorhanden EFH, das verkauft werden sollte zzgl. einen Betrag von 50.000 Euro mehr bekommen sollte (als Ersatz für den von mir vereinnahmten Betrag).
Wohlgemerkt, in der Urkunde steht nicht der Grund warum meine Frau 50.000€ mehr bekommen soll.
... das gemeinsame EFH wird verkauft, vom Erlös werden Bankschulden bezahlt, vom Rest bekommt vorab Frau P. 50.000€, der Rest wird geteilt.
Die Urkunde wurde 2006 auch von beiden Parteien unterschrieben.
Im Januar 2008 wurde die Ehe dann geschieden, Grundlage war die Ehe u. Scheidungsurkunde.
Die Ehe wurde geschieden.
Jetzt vor wenigen Wochen wurde das EFH verkauft und nun kommt Post vom Anwalt meiner EX ..... wir hatten ein gemeinsames Konto mit dem Guthaben xxxx, davon wünscht ihre EX die Hälfte.
Das Konto wurde von mir aber 2006 während die Ehe bestand aufgelöst, das Geld verlebt.
Meine EX bekam als Ersatz die 50.000€ mehr.
Spätesten nach inkraft treten der Scheidung, dürfte doch das gemeinsame Konto keines gewesen sein und was ist wenn das Geld weg ist?
Wie sehen sie die Rechtslage, was Raten sie mir oder welche Informationen benötigen sie noch

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte.

Grundsätzlich kann Ihrer Ex-Frau die Hälfte des Guthabens auf dem gemeinsamen Konto zustehen, wenn das Geld auf dem Konto gemeinsames Geld war.

Anders sieht es natürlich aus, wenn Sie zum Ausgleich die Zahlung von € 50.000 erhalten hat - dann steht ihr eine entsprechender Zahlungsanspruch nicht mehr zu.

Problematisch wird aber ein, dass in der Scheidungsfolgenvereinbarung der Grund für die Zahlung der € 50.000 nicht genannt ist. Die Beweislast dafür, dass diese Zahlung als Ersatz für den vereinnahmten Betrag auf dem Konto gedacht war, liegt nämlich bei Ihnen. Wenn Sie diesen Beweis nicht erbringen können, stehen die Chancen Ihrer Ex-Frau, noch eine Zahlung von Ihnen zu verlangen, nicht schlecht.

Auf den Verbrauch des Geldes werden Sie sich dann auch nicht berufen können, wenn Sie wussten, dass Ihnen das Geld nicht zusteht.

Möglicherweise ergibt sich zwar nicht aus der notariellen Vereinbarung, aber aus der vorangegangen Korrespondenz der Grund für die Mehrzahlung der € 50.000 - das könnten Sie dann ebenfalls dem Anspruch entgegenhalten.

Ich empfehle Ihnen daher die Korrespondenz und die getroffenen Vereinbarungen einem Anwalt zur Prüfung und zur Vertretung Ihrer Interessen vorzulegen, damit dieser der Forderung Ihrer Ex-Frau entgegentreten kann.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bei Bedarf kontaktieren Sie mich bitte unter <info@rechtsanwalt-schwartmann.de> oder telefonisch unter 0221-3559205.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 21.03.2010 | 10:23

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