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Forderung gegen GmbH


08.02.2017 17:06 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Zahlt ein Kunde nicht, muss man diesen verklagen um seine Forderung durchzusetzen. Ab einem Betrag von EUR 5.000,00 sind die Landgerichte zuständig, wo Anwaltszwang herrscht. Alternativ besteht noch die Möglichkeit einen Mahnbescheid zu beantragen, wobei der Gegner dann Widerspruch einlegen kann.


Hallo,
ein Einzelunternehmen (Sicherheitsdienst) wird von einer GmbH auch Sicherheitsdienst als Nachunternehmer beauftrag dummerweise aber kein Kooperationsvertrag abgeschlossen und wird für 2 Monate tätig . Die Rechnungen die seid 4 monaten nicht bezahlt werden belaufen sich auf ca. 25000 Euro. Die aussage diser Firma ist es wurden angeblich sachen während der bewachung endwendet , diese wurden bis heute nicht in Rechnung gestellt . Wir haben dieser Firma ein Angebot gemacht das die von der Rechnung 1000 Euro abziehen und den rest überweisen. bis heute tut sich da nichts. Insolvenz hat diese Firma auch nicht angemeldet weil diese genug Aufträge und Geld hat. Meine frage ist wie komme ich an mein Geld ? Wie muss ich vorgehen ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn der Kunde nicht zahlt, müssen Sie diesen verklagen und die Rechnungen, Auftrag und Stundenzettel dem Gericht vorlegen. Aufgrund des Gegenstandswertes ist der Rechtsstreit vor dem Landgericht zu führen. Es herrscht dort Anwaltszwang. Sie sollten daher einen Anwalt beauftragen. Gerne steht Ihnen auch mein Büro hierfür zur Verfügung.

Sie selbst haben noch die Möglichkeit einen Mahnbescheid zu beantragen. Entsprechende Vordrucke finden Sie im Schreibhandel. Da die Gegenseite gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen kann und dann die Sache vor dem Landgericht zu verhandeln ist, sollten Sie auch diesbezüglich einen Anwalt beauftragen, da bei Ausfüllen des Vordruckes gewisse Kenntnisse (zuständiges Gericht usw.) vonnöten sind.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 08.02.2017 | 18:57

Habe ich sonst ein anderen druckmittel gegen diese Firma, wie z.B forderung anmelden bei der Creditreform oder schufa . Irgindwie druck ausüben damit diese zahlt um Ihre kreditwürdigkeit mit einem negativ eintrag nicht zu beeinflussen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.02.2017 | 19:16

Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie keine Kooperationsvereinbarung getroffen haben, haben Sie auch nicht das Einverständnis des Kunden eingeholt, die Geschäftsbeziehung und dortige Probleme zur Schufa oder sonstigen Auskunfteien zu melden. Wenn Sie aus einem Urteil ohne Erfolg vollstrecken, würde dieser Eintrag durch das Schuldnerregister in die Datenbanken der Auskunfteien gelangen. Hierfür ist aber zunächst erforderlich, dass Sie einen Titel erwirken.

Ich verstehe Sie so, dass die Geschäftsbeziehung beendet ist, so dass ein Zurückbehaltungsrecht oder Kündigung nicht mehr möglich sind.

Ich bedaure, keinen besseren Bescheid geben zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Scheibeler

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