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Forderung einer Vermögensaufstellung von den Erben als Pflichtteilsberechtigter

| 15.07.2020 09:48 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Schon vorab: Die stelle die nachfolgende konkrete Frage um zu eruieren, ob überhaupt eine Möglichkeit besteht meine Rechte geltend zu machen. Im Jahre 2018 ist meine Mutter verstorben und ich wurde auf den Pflichtteil gesetzt, da ich das "schwarze Schaf" der Familie war. Als der Vater in 2002 verstarb, habe ich keine Forderungen gestellt. Nach dem Tod der Mutter ist plötzlich nichts mehr vorhanden. Somit habe ich die Erben (Geschwister) mehrmals aufgefordert, mir eine Vermögensaufstellung zukommen zu lassen. Absolut erfolglos. Ein Testamentsverwalter gibt es nicht; der könnte mir so und so aus rechtlichen Gründen sagen, da ich ja kein Erbe im Verfahren bin.
Habe ich überhaupt Möglichkeiten meine Rechte gegenüber den Erben durchzusetzen und wie kann ich dann danach weitere verfahren. Oder ist das aussichtslos, wie in vielen Fällen. Danke für eine kurze Antwort. Ich setzte im Moment nur den Mindestbetrag ein, da ich nicht noch gutes Geld hinter einer wohl sinnlosen Sache hinterherwerfen möchte.

15.07.2020 | 10:25

Antwort

von


(562)
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Sehr geehrter Fragesteller,

als Pflichtteilsberechtigter, der Sie als Sohn sind, haben Sie nach deutschen Recht einen Anspruch gegen die Erben auf Erstellung eines Nachlassverzeichnisses. Darin müssen die Aktiva und die Passiva des Nachlasses aufgelistet werden. Darüber hinaus haben Sie Anspruch als Auskunft über Schenkungen des Erblassers innerhalb der letzten 10 Jahre sowie an den Ehegatten seit Beginn der Ehe.

Sollten die Erben dem nicht nachkommen, können Sie die Erben auffordern eine notarielles Nachlassverzeichnis zu erstellen. Kommen Sie dem ebenfalls nicht nach und befinden sich die Erben damit in Verzug, können Sie ein solches notarielles Nachlassverzeichnis einklagen.

Der Anspruch des Pflichtteilsberechtigten auf Erstellung eines Nachlassverzeichnisses ist vorbehaltlos. D.h. der besteht in jedem Fall. Sie tragen natürlich in Falle einer Klage das Kostenrisiko, wenn die Erben insolvent sind.

Da Voraussetzung für die Berechnung des Pflichtteils Kenntnis des Nachlasses ist, benötigen Sie diese Auskünfte. Ohne werden Sie Ihre Ansprüche nicht durchsetzen können.

Beachten Sie darüber hinaus, dass Pflichtteilsansprüche innerhalb von 3 Jahren verjähren.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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