Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Forderung einer Rechnung der Telekom von 2004

| 12.10.2009 21:25 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Vor ca drei Wochen, klingelte eine Dame des "accumio" Finance Services an meiner Tür. Sie sagte, sie käme im Auftrag der Telekom, diese hätte noch eine Forderung von 2004 an mich, über 421,67€!
Ich fragte, ob die Telekom keine Post von der Schuldnerberatung bekommen hätte, die all meine Schuldner im Jahre 2007 angeschrieben hatte. Sie könne in das nicht aus ihren Daten erkennen.
Wir vereinbarten einen Vergleich über 220€, den ich am 15.10.09 bar zahlen soll. Jetzt habe ich im Internet die Verjährungsfristen studiert und bin der Meinung, dass die Telekom gar keinen Anspruch mehr auf diesen Betrag hat.
Ich war während der ganzen Jahre (trotz mehrmaligen Umzügen) immer bei der aktuellen Adresse angemeldet und währe daher auffindbar gewesen. Habe in den letzten 3 Jahren auch keine Rechnungen oder Mahnbescheide von der Telekom erhalten.

Muss ich den Betrag am 15.10.09 zahlen?

p.s. Da ich leider immer noch einige Gläubiger habe und monatliche Raten zahle, kann ich kein hohes Angebot abgeben, daher bleibt mir nur, auf Ihre Kulanz zu hoffen!

Mit freundlichen Grüßen,

J.N

Sehr geehrte Fragestellerin,

Grundsätzlich ist es richtig, dass eine Forderung aus dem Jahr 2004 in der Regel mittlerweile verjährt wäre.

Allerdings ist es hier so, dass Sie durch den Abschluss des Vergleichs eine neue Rechtsgrundlage für die Zahlung geschaffen haben. In der Vergleichsvereinbarung haben Sie ein Schuldanerkenntnis erklärt, das wieder eine neue dreijährige Verjährungsfrist auslöst. Auf die ursprüngliche Verjährungsfrist können Sie sich daher nicht mehr berufen.

Ihr Irrtum über die Verjährungsfrist berechtigt nicht zur Anfechtung. Auch andere Gründe, die hier für die Unwirksamkeit des Vergleichs sprechen würden, sind nicht ersichtlich.

Leider lautet das Ergebnis also, dass Sie die Summe von 220,- EUR zum 15.10. zahlen müssen. Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Mitteilung machen zu können.


Mit freundlichen Grüßen

M. Juhre
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.10.2009 | 01:26

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?