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Forderung aus Warenlieferung - Nie zugestelltes Urteil!

29.10.2010 08:21 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bekomme Schreiben einer Inkasso-Anwaltskanzlei (Rechtsanwalt Rainer Haas&Kollegen) mit „Forderungen aus Warenlieferung" aus dem Jahre 1998" der Fa. Quelle i.I. in Höhe von 227,50€ (kurzzeitig wurden als Entgegenkommen auf 25% verzichtet).
Nach Anzweifelung meinerseits und der Bitte den Schriftverkehr gegen mich doch einzustellen, wurden mir sogar Kopien eines erschreckend echt aussehenden Urteils (ursprgl. 149,60DM+Zins+Gebühren) und Kostenfestsetzungsbeschluss zugesandt (lt. Urteil wurde mir die Verfügung zugestellt, auf Klageerwiderung „nicht eingelassen").
Fakt ist:
1. Ich kann mich nicht entsinnen irgendetwas bei Fa. Quelle bestellt zu haben und falls doch, so wurde mir
2. nie ein Urteil zugestellt.
Vermutlich haben meine mit mir zerstrittenen Eltern, bei denen ich evt. noch meinen „Erstwohnsitz" gemeldet hatte, die Annahme verweigert (oder doch angenommen und mich nie informiert?).
3. Aktenprüfung beim damaligen Amtsgericht ergab, dass lediglich die vollstreckbaren Titel noch vorhanden sind und ich dort auch als Beklagte mit diesem Wohnsitz auftauche.
4. In dem letzten Brief besagter Kanzlei, wird darauf hingewiesen, dass sollten die Zahlungsfristen ungenutzt verstreichen, „werden wir das Einzugsverfahren fortsetzen"
Bedeutet das Lohnpfändung?

Also, gehen Sie Mal davon aus, ich hätte tatsächlich Schulden bei Quelle und das Urteil ect. wäre alles rechtens.
Allerdings: das Urteil hat mich nie erreicht!

Ist das nicht bereits verjährt?
Wie soll ich mich weiterhin verhalten?

Vielen Dank im vorraus

29.10.2010 | 09:30

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Das Urteil und der Kostenfestsetzungsbeschluss sind rechtskräftige Titel, aus denen heraus die Zwangsvollstreckung eingeleitet werden kann. Dies kann dann u.U. auch zu einer Lohnpfändung führen.

Aus diesen Titeln kann der Gläubiger 30 Jahre vollstrecken, so dass eine Verjährung jedenfalls ausscheidet.

Wenn Sie die Forderung nicht im Wege einer Einmalzahlung aufbringen können, sollten Sie sich mit dem Inkassobüro über eine Ratenzahlung ins Benehmen setzen.

Bei grundsätzlichen Zweifeln empfehle ich Ihnen, die Angelegenheit durch einen Kollegen vor Ort prüfen zu lassen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.



Rechtsanwalt Karlheinz Roth

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