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Forderung aus KFZ Gebrauchtwg. Kaufvertrag


10.05.2006 00:23 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben im Oktober 2005 einen Gebrauchtwagen mit Kaufvertrag zum Preis von 500€ verkauft an privat. Wir haben im KV eine Ratenzahlung vereinbart, diese wurde bis heute nicht angefangen,der KFZ Brief wurde von uns zweck Ummeldung auf Vetrauen ausgehändigt und den haben wir nie wiedergesehen.
Nachdem wir jetzt gerichtlich Vorgehen hat uns der Schuldner über seinen Anwalt mitteilen lassen, das er die Forderung in 2 Raten a 250 € bezahlt hätte dafür aber keine Quittung habe.
Angeblich würde aber die Ehefrau des Schuldners dieses bezeugen.
Muss ich vor Gericht damit Rechnen, das das Gericht dem Schuldner recht gibt, das wäre ja dann ein Freibrief um Bestellungen in einem Geschäft zu tätigen mit einem verschobene Zahlungsziel von 14 Tagen und nachher behaupte ich das ich es bereits bezahlt habe aber keine Quittung mehr habe , aber meine Frau das bezeugen kann. So einfach kann es doch nicht sein für einen Schuldner mit so einer Lüge durchzukommen, oder???

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt.

Sicherlich ist der Zeugenbeweis für eine Barzahlung möglich und kann auch durch die Ehefrau des Schuldners erfolgen.

Allerdings ist dies nicht ganz so einfach wie von dem Schuldner geschildert. Zum einen werden Zeugen vor Gericht zur Wahrheit unter Strafandrohung bei einer falschen uneidlichen Aussage ermahnt, was zumeist eine gewisse Einsüchterung der Zeugen zur Folge hat.

Weiterhin hat ein Richter eine erhbliche Anzahl von Zeugenbefragungen bereits vollzogen, so daß er eine gewisse Menschenkenntnis erlangt hat und beruteilen kann, wann ein Zeuge lügt oder die Wahrheit sagt.

Zudem ist die Glaubwürdigkeit eines Zeugen aus dem näheren Umfeld eingeschränkt, insbesondere wenn der Zeuge ein wirtschaftliches Interesse an seiner Aussage hat.

Insoweit besteht natürlich ein gewisses Restrisko, daß der Schuldner mit seiner Behauptung unter Zeugenbeweis durchkommt, allerdings sind die Hürden hier sehr hoch, so daß ich Ihnen empfehlen würde, die Forderung gerichtlich geltend zu machen.

Weiterhin könnten Sie selbst einen Zeugen bennenen, daß Sie eine solche Zahlung nie erhalten haben. (Sie sprechen von wir).

Zudem muß der Schuldner auch angeben, wo und wann die entsprechende Zahlung geleistet worden sein soll. Insoweit können Sie hier entgegenhalten, zum besagten Termin nicht an diesem Ort gewesen zu sein, was Sie unter Umständen mit Zeugen belegen müßten.

Aus dem Zusammenhang spricht überdies für Sie die Konstellation, daß der Schudner eine Ratenzahlung nicht eingehalten hat, allerdings dann doch durch 2 Raten gezahlt haben soll.

Insoweit sollten Sie einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftrage. Wenn die Gegenseite merkt, daß Sie es "ernst" meinen, werden Sie unter Umständen ein Rückzieher gemacht.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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