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Forderung aus 2015, Mahnbescheid und Widerspruch in 2016, wann Verjährung?

17.12.2018 17:59 |
Preis: 50,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Guten Tag,

Folgender Sachverhalt:

Zur Einziehung steht eine Forderung vom 01.04.2015. Der Mahnbescheid wird am 16.02.2016 erlassen und am 24.03.2016 zugestellt. Am 30.03.2016 legt der Schuldner Widerspruch ein.

Wie lange nach Einlage des Widerspruchs durch den Schuldner kann die Abgabe in das streitige Verfahren erfolgen? Wann verjährt die Forderung?

Vielen Dank im Voraus!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Antrag auf Durchführung des streitigen Verfahrens kann im Grunde unbefristet gestellt werden. Das Problem liegt eher bei der Frage, wie lange die Verjährung der Forderung aufgrund des gerichtlichen Mahnverfahrens gehemmt bleibt.

Hier gilt nach § 204 II BGB, dass die Hemmung 6 Monate nach der letzten Verfahrenshandlung ( Einlegung des Widerspruchs ) endet und die Verjährung dann weiterläuft, bis das Verfahren weiterbetrieben wird.

Wird also im Mahnverfahren kein Antrag auf Durchführung des streitigen Verfahrens gestellt, so würde sich die Verjährung nur um 6 Monate verlängern. Gilt in Ihrem Fall die regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahren, so würde die Verjährung also am 01.01.2016 beginnen und am 30.06.2019 enden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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