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Forderung - Mahnung

09.09.2013 19:18 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Guten Tag,

ich hatte von 01.11.09 bis 01.12.11 einen DSL Vertrag bei Alice. Der Vertrag wurde fristgerecht gekündigt jedoch habe ich nie eine Kündigungsbestätigung bekommen. Trotz mehrmalige Telefonate mit Alice bekam ich nie eine Kündigungsbestätigung. Am 10.06.13 wurden von meinem Bankkonto 43 € von o2 abgezogen. Da ich nie einen Vertrag mit o2 abgeschlossen habe, habe ich das Geld zurück buchen lassen. Nun erfahre ich das diese 43 € Forderung sind die aus meinem Alice Vertrag von 2011 stammen.. Diese 43 € bestehen weil ich das Modem Gerät nicht zurück geschickt habe. Und da Alice nun O2 ist, verlangt O2 diesen Betrag nun von mir. Ich habe aber nie eine Rechnung von O2 oder Alice über diese 43 € bekommen. Mir war auch nicht bewusst das ich das Modem zurück schicken musste. Ich habe das Gerät noch und würde es gerne zurückgeben. Laut O2 wurde jedoch eine Rechnung am 31.05.13 über 43 € erstellt, sprich fast 2 Jahre nach Vertragsende. Nun habe ich von der Kanzlei von O2 eine Rechnung bekommen in Höhe 116 € ( Hauptforderung 32€ + Mahnungen usw,). Laut der Kanzlei wurden die Mahnung per Email auf die Email-Adresse versendet welche beim Vertragsabschluss angegeben wurde sind. Jedoch ist dies Email-Adresse veraltet , da Sie aus 2011 stammt. Somit habe ich keine Mahnung erhalten. Erst als ich einen Brief per Post bekommen habe, habe ich reagiert und die 43 € bezahlt ohne zu wissen wo für diese 43 € waren. Nun habe ich wieder ein Brief von der Kanzlei bekommen mit der Forderung die Mahngebühren usw. zu bezahlen. Nach einem Telefonat mit der Kanzlei habe ich erst erfahren wo für diese 43 € sind. Laut Kanzlei bin ich gezwungen die Mahngebühren zu bezahlen. Außerdem wäre ich verpflichtet gewesen O2 meine neue Email Adresse mit zu teilen. Da ich seit fast 2 Jahren kein Kunde mehr bei Alice bin habe ich dies nicht als meine Pflicht gesehen.

Muss ich die Mahngebühren und Zinsen an die Kanzlei bezahlen ?

Danke

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

In der Tat mußten Sie O2 nicht die neue Email-Adresse mitteilen, jedoch hätten Sie die alte Mail-Adresse weiter auf Mails prüfen müssen. Allerdings muß O2 nachweisen, dass diese Mahnungen bei Ihnen angekommen sind. Das ist gerade bei Mails unmöglich nachzuweisen.

Wenn die alte Mailadresse nicht mehr existiert und es daher unmöglich war, dorthin Mails zu senden, sind die Mahnungen nie angekommen und daher irrelevant.

Prüfen Sie daher bitte, ob die Mails die alte Mailadresse erreicht haben. Wenn ja, müssen Sie die Gebühren und Zinsen bezahlen. Ansonsten nicht.

Davon abgesehen erscheinen mir die Mahngebühren etwas hoch. Prüfen Sie daher am besten deren Rechtmäßigkeit der Höhe nach. Sie können diese gerne auch aufgeschlüsselt in der Nachfrage mitteilen, ich werde diese dann prüfen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Nachfrage vom Fragesteller 09.09.2013 | 22:35

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort,

die Gebühren sind wie folgt:

Hauptforderung 5% Pkt. übBZ seit 10.07.2013 - 43,82 €
Hauptforderung 5% Pkt. übBZ seit 00.00.0000 - 9,50 €

Forderung - 53,32 €
Mahn/Wechselkosten 11,00 €
Kosten Ext. Erm. 7,00 €
Mahnschreiben per Email 23.08.13 37,50 €
Mahnschreiben per Email 23.08.13 7,50 €
Zinsen auf Hauptsachen 0,26 €
- Zahlung 43,82
Saldo vom 27.08.13 73,75 €


Und die Gebühren muss ich bezahlen obwohl die Rechnung, sprich die Hauptforderung 1 Jahr und 7 Monate nach Vertragsende erstellt wurde ist und nie bei mir angekommen ist ? Und bitte berücksichtigen Sie die Umfirmierung von Alice zu O2 sodass ich nicht erkennen konnte wo für das Geld abgezogen wurde .
Somit hat mir einfach die Information gefehlt. Ich wusste nicht wofür das Geld abgezogen wurden ist ( da kein Rechnung erhalten). Keine Mahnungen bekommen ( da alte Email-Adresse, die Email-Adresse existiert jedoch noch ) Und nun werde ich von Kosten erschlagen. Hätte ich die Rechnung direkt bekommen hätte ich direkt bezahlt bzw. das Modem zurück geschickt. Und eine Kündigungsbestätigung habe ich bis heute nicht bekommen.

Viele Dank für Ihre Hilfe.




Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.09.2013 | 23:01

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie nie Mahnungen bekommen haben, müssen Sie auch keine Mahn- und Anwaltsgebühren bezahlen. Gleiches gilt für die Rechnung.

Davon abgesehen sind die Gebühren fehlerhaft.

Die Zinsen iHv € 9,50 sind unbegründet, das Datum fehlt.

Die Mahnkosten müssen einzeln aufgeschlüsselt und begründet werden. Auch muß begründet werden, was für externe Ermittlungen anfielen und wieso. Auch die zweite Gebühr für die Mahnmail iHv € 7,5 ist nicht erklärt.

Die Rücklast hat O2 Ihnen anscheinend nicht berechnet, und wäre auch nicht berechtigt, da Sie nicht wissen konnten, dass es eine Alice-Forderung ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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