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Forderung Inkassounternehmen ohne Bestellung


05.12.2009 10:32 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Guten Tag liebe Anwälte,

ich erhielt vom Inkassounternehmen "mercator inkasso" eine Zahlungsaufforderung über 235,00€, zahlbar innerhalb von 10 Tagen.
Diese Forderung geschieht im Auftrag des "BAUR Versandes".
Es geht um eine angebliche Bestellung (im Wert von 100€), die ich nicht bezahlt haben soll. Ich weiß allerdings nichts von einer Bestellung meinerseits beim "BAUR Versand". Auch aus dem Schreiben des Inkassounternehmens ist nicht ersichtlich, um welche Bestellung / welchen Artikel es sich handeln soll.
Auf Nachfrage beim "BAUR Versand" um welche Bestellung / welchen Artikel es sich handelt, wurde mir lapidar geantwortet, dass "mein Kundenkonto nicht mehr geführt wird und ich eine Abzahlung mit dem Inkassobüro vereinbaren soll".
Ich habe zuvor auch keine Mahnungen dazu erhalten.

Des Weiteren ist mir rätselhaft, wie das Inkassounternehmen an meinen Namen und die Adresse auf dem Brief kommt, da ich mit diesen Daten nie erwas beim "BAUR Versand" bestellt habe.
Dazu muss gesagt werden, dass ich Berufspendler bin und ich meinen Hauptwohnsitz in Thüringen habe und wochendurchs ein Zimmer in meinem Arbeitsort in Bayern bewohne.
Diese Zahlungsaufforderung wurde aber an die Adresse in Bayern gesendet, an die ich niemals etwas bestellt habe und die auch nirgends als Lieferadresse o.ä. hinterlegt ist.
Mir ist unerklärlich, wie das Unternehmen an diese Adresse kommt (Datenschutz?).

Was soll ich aus rechtlicher Sicht tun?
Soll ich überhaupt auf die Zahlungsforderung reagieren?

Vielen Dank.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Nach Ihrem Sachvortrag sollten Sie zunächst keine Zahlung veranlassen.

Fordern Sie das Inkassounternehmen schriftlich (durch Einschreiben Rückschein) auf, die geltend gemachte Forderung schlüssig darzulegen.
Derjenige, der sich eines Anspruchs berühmt, muss die Umstände darlegen und beweisen, aus denen sich eine Zahlungsverpflichtung ergibt.

Sollte das Inkassounternehmen hierzu nicht in der Lage sein, sind in rechtlicher Hinsicht auch nicht verpflichtet auf bloßen Zuruf eine Zahlung vorzunehmen.

Im Zweifel empfehle ich, dass Sie sich durch einen Kollegen vertreten lassen, um die Angelegenheit möglichst kurzfristig zum Abschluss zu bringen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


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