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Folgen eines Schufaeintrags?

29.04.2008 18:55 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


11:34
Guten Tag,
Ich habe eine Mahnung erhalten.
Die Firma schreibt den Satz:"wir werden die zuständige Schutzgesellschaft für Anleger (Schufa) informieren!!"

meine Frage lautet: darf eine Firma die Schufa informieren und was hätte das für mich für Folgen??
29.04.2008 | 20:06

Antwort

von


(382)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
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Sehr geehrte Ratsuchende!

Ihre Anfrage möchte ich aufgrund Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes wie folgt beantworten.

Firmen,usw., die Vertragspartner der Schufa sind, dürfen vertragswidriges Verhalten der Schulner melden.

Das AG Plön hat mit Urteil vom 10.12.2007 (Az. 2 c 650/07) entschieden, dass nur unbestrittene Forderungen der Vertragspartner gemeldet werden dürfen.
Das heißt, nur bei vertragswidrigem Verhalten des Schuldners darf eine Meldung erfolgen.

Ihren Angaben ist nicht zu entnehmen, ob die Mahnung zu Recht erfolgte oder ob Sie berechtigte Einwände gegen die Forderung erhoben haben.

Ein negativer Schufa-Eintrag könnte zum Beispiel Ihre Kreditwürdigkeit einschränken. Er wirkt sich aus, sobald eine Finanzierung ansteht( z. B. Handyvertrag).
Erledigte Schufa-Einträge (etwa durch Zahlung auf die Forderung) werden nach Ablauf von drei Jahren gelöscht.
In der Zwischenzeit kann er mit einem Erledigungsvermerk versehen werden, ist aber weiterhin einsehbar.

Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen, sondern soll nur eine erste juristische Tendenz aufzeigen.

Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Sollten Sie eine Interessenvertretung aus dem Bereich von frag-einen-Anwalt.de heraus wünschen, so kontaktieren Sie mich bitte unter der angegebenen e-mail-Adresse.
Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung behilflich.


Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.





Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2008 | 17:21

Guten Tag Frau Schöpper,

Vielen Dank für die Antwort.

Die Mahnung erfolgte da ich Ware über das Internet bestellt habe und die Ware innerhalb von 2 Tagen zurückgeschickt habe.
Der Webshop behauptet nun ich hätte die Verpackung geöffnet und müsste bezahlen obwohl ich die Ware nicht benutzt habe. Es handelt sich hierbei um eine Druckerpatrone im Wert von € 120,-
Der Verkäufer (*****)
Ich bin allerdings Freiberufler und der Herr ***** behauptet dass ich also als Gewerbetreibender bestellt habe und somit die Bestellung nicht widerrufen kann.

Ich gehe davon aus dass die besagte Mahnung eine Kopie von eine Mahnung an ihm ist und dass meine Daten hier einfach hereinkopiert wurden.
Ich gehe ausserdem nicht davon aus der Herr ***** Vertragspartner der Schufa ist.

Wie kann ich erfahren wer Vertragspartner der Schufa ist?
Habe ich als Freiberufler kein Widerrufsrecht?


MfG,


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.05.2008 | 11:34

Sehr geehrter Ratsuchender!

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt.

Vertragspartner der Schufa sind Banken, Versandhandel, Sparkassen, Unternehmen mit Bezug zur Telekommunikationsbranche, etc.
Nähere Informationen erhalten Sie unter: www.schufa.de.

Als Freiberufler steht Ihnen bei Fernabsatzverträgen gem. § 312 b BGB kein Widerrufsrecht zu, wenn der Verkäufer dies wirksam in den AGB ggü. anderen gewerblich tätigen Personen ausgeschlossen hat.

Ich hoffe, Ihre Frage beantwortet zu haben.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper

kanzlei-schoepper@alice-dsl.net

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§ 312b BGB, Fernabsatzverträge

(1) Fernabsatzverträge sind Verträge über die Lieferung von Waren oder über die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich Finanzdienstleistungen, die zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmitteln abgeschlossen werden, es sei denn, dass der Vertragsschluss nicht im Rahmen eines für den Fernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems erfolgt. Finanzdienstleistungen im Sinne des Satzes 1 sind Bankdienstleistungen sowie Dienstleistungen im Zusammenhang mit einer Kreditgewährung, Versicherung, Altersversorgung von Einzelpersonen, Geldanlage oder Zahlung.

ANTWORT VON

(382)

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22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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